Fahrradfreundliche Kommune

Verkehrsminister Reichhart zeichnet Gemeinde Kirchheim aus

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Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart (l.) und Landrat Matthias Dießl (r.) überreichte die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ an Kürchheims Bürgermeister Maximilian Böltl und die Radverkehrsbeauftragte Beatrix Winkler.

Sie bauen Radwege aus, erhöhen die Sicherheit für Radfahrer und fördern eine radverkehrsfreundliche Mobilitätskultur: 77 Kommunen gehören mittlerweile zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK Bayern), 26 tragen den Titel „Fahrradfreundliche Gemeinde“. Und die Gemeinde Kirchheim gehört jetzt auch dazu.

Kirchheim – Die Bedeutung des Radverkehrs in Bayern wächst rasant. Radwege werden ausgebaut, die Sicherheit für Radfahrer erhöht und eine radverkehrsfreundliche Mobilitätskultur gefördert. Diese Tendenz zeigt sich auch am aktuellen Zuwachs des größten kommunalen bayerischen Netzwerks für Radverkehrsförderung: Die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern ist auf 77 Mitglieder angewachsen und repräsentiert damit knapp sechs Millionen Menschen im Freistaat. Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart und Landrat Matthias Dießl, Vorsitzender der AGFK Bayern, zeichneten neun weitere Kommunen mit dem Titel „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ aus. Dazu gehört auch die Gemeinde Kirchheim (HALLO berichtete).

Zur Feier des Rades war geladen und mehr als 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden folgten der Einladung in den Festsaal des Künstlerhauses in München. Unter der Moderation von Roman Roell (Bayerischer Rundfunk) wurden in der gemeinsamen Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommune in Bayern und des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr die Erfolge für den Radverkehr im Jahr 2019 gewürdigt. Hier ließ man die positiven Entwicklungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Vor allem durch die AGFK Bayern ist ein weitreichendes und politisch aktives Netzwerk entstanden, das mittlerweile 77 bayerische Kommunen und damit knapp sechs Millionen Einwohner des Freistaates repräsentiert.

Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart zeichnete im Rahmen der feierlichen Veranstaltung neun Kommunen mit dem begehrten Titel „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ aus. Bayreuth, Kirchheim bei München, Planegg, Regensburg, Schrobenhausen, Schweinfurt, Sonthofen, Unterschleißheim und Würzburg haben sich dem anspruchsvollen Zertifizierungsprozess unterzogen und dürfen sich ab sofort offiziell „fahrradfreundlich“ nennen. Insgesamt tragen diesen Titel nun 26 bayerische Kommunen.

Reichhart gratulierte den Ausgezeichneten zu ihrem Engagement und wies gleichzeitig darauf hin, dass Radverkehrsförderung als Daueraufgabe zu sehen sei: „Im Radverkehr liegt unheimlich viel Potential. Vor allem für die Fahrt zum Bahnhof oder zur Arbeit ist das Fahrrad oft das beste Verkehrsmittel – ohne Stau und Parkplatzprobleme. Unser Ziel ist es, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr auf 20 Prozent zu steigern. In Ihren Kommunen haben Sie bereits vieles umgesetzt und das Radfahren einfacher, komfortabler und sicherer gemacht. Dieses Engagement wird sich lohnen. Bleiben Sie am Ball!“

Der Titel „Fahrradfreundliche Kommune“ ist eine Anerkennung für die bisher geleisteten Aktivitäten, nach sieben Jahren erfolgt eine Nachzertifizierung.

Mehr über den Münchner Nordosten gibt es in der Übersicht.

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