Umweltbildung wird groß geschrieben

„Umweltschule in Europa“ für Aschheim und Kirchheim

+
Schüler und Verantwortliche der St.-Emmeram-Realschule Aschheim und des Gymnasiums Kirchheim freuen sich über die Auszeichnung als „Umweltschule in Europa“.

Die Aschheimer und Kirchheimer Schüler sind aktiv in Sachen Umweltschutz unterwegs: Zusammen mit 161 anderen Schulen aus Oberbayern und Schwaben haben die St.-Emmeram-Realschule Aschheim und das Gymnasium Kirchheim für ihre kreativen Projekte im Bereich Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ erhalten.

Aschheim/ Kirchheim – Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo gratulierte den Gewinnerschulen bei der offiziellen Auszeichnung im Städtischen Willi-Graf-Gymnasium und lobte das vorbildliche Engagement der Schüler: „Mit euren Projekten habt ihr einen aktiven Beitrag zur umweltfreundlichen Gestaltung des Schulalltags geleistet. Es ist beeindruckend, mit wie viel Einsatz und Eigeninitiative ihr Verantwortung für unsere Zukunft übernehmt. An eurer Schule wird Umweltbildung groß geschrieben – die Auszeichnung als Umweltschule habt ihr euch verdient.“

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist in den bayerischen Lehrplänen als schulart- und fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel verankert: „Unsere Schulen leisten einen hervorragenden Beitrag zur Umweltbildung“, so der Minister weiter. „Gerade bei Projekten wird bei den jungen Menschen Interesse für umweltbewusstes Verhalten und einen nachhaltigen Lebensstil geweckt.“

Für die Auszeichnung als „Umweltschule“ haben sich die Schüler mit einer Vielfalt an umweltrelevanten Zukunftsfragen auseinandergesetzt: In den Projekten wurden Ideen zur biologischen Vielfalt, etwa durch das Anlegen von insektenfreundlichen Blühwiesen, Baumpflanzaktionen für die Schulumgebung oder Erzeugung schuleigenen Honigs umgesetzt. Auch Klimaschutz, EineWelt-Anliegen/Soziale Nachhaltigkeit sowie Müll-/Plastikvermeidung standen auf der Agenda.

Ihre Beiträge und Ergebnisse haben die Schüler im Sommer einer Fachjury, bestehend aus Experten des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, des Umweltministeriums und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen, vorgelegt. Diese entschied, welche Schulen die Auszeichnung erhalten.

„Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ist eine Auszeichnung, für die teilnehmende Schulen innerhalb eines Schuljahrs zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten und dokumentieren. An dem Projekt nehmen weltweit über 49.000 Schulen in über 50 Staaten teil. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern koordiniert die Auszeichnung im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU). Dieses Jahr haben 479 Schulen aus ganz Bayern das Prädikat „Umweltschule“ erhalten. 163 davon, die Schulen aus Oberbayern und Schwaben, wurden jetzt im Städtischen Willi-Graf-Gymnasium München geehrt. Die Auszeichnung gilt jeweils für ein Jahr und soll den Schulen als Impuls für eine Fortsetzung einer umweltbewussten und nachhaltigen Schulentwicklung dienen.

Mehr über den Münchner Nordosten gibt es in der Übersicht.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Außergewöhnlich engagierte Feldkirchner mit Ehrennadeln geehrt
Außergewöhnlich engagierte Feldkirchner mit Ehrennadeln geehrt
Verkehrsminister Reichhart zeichnet Gemeinde Kirchheim aus
Verkehrsminister Reichhart zeichnet Gemeinde Kirchheim aus

Kommentare