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„Massive Beeinträchtigung“

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Den S-Bahn-Bereich zwischen Riem und Markt Schwaben ausbauen sowie – über den Erdinger Ringschluss – eine direkte Verbindung zum Flughafen schaffen: Das sind die Kernforderungen des „S-Bahn-Bündnis Ost“. © kn

Bei der Vorstellung des neuen „S-Bahn-Bündnis Ost“ waren alle Anliegergemeinden vertreten. Nur einer fehlte: Feldkirchens Bürgermeister Werner van der Weck. Die Gründe erklärte er gegenüber HALLO.

Einen passenden Ort für den S-Bahnhof Messe gibt es laut Bündnis-Sprecher Klaus Dittrich bereits: Vom Bahnhof Riem kommend sollen die Gleise über die A94 verlaufend im ersten Stock des Messeeingangsbereichs Nord enden. Die Messebesucher hätten so bequem Zugang zu den Hallen, aber – über einen entsprechenden Ausgang – sollen auch die Bewohner der Messestadt den neuen Bahnhof nutzen können. Um dann aber von der Messe wieder zurück auf die ursprüngliche Trasse zu gelangen, müssten die Gleise einen Schwenk machen – durch den Westen des Feldkirchner Gemeindegebiets. Und das, sagt Bürgermeister Werner van der Weck, werde er auf keinen Fall gutheißen.

Die S-Bahn würde auf ihrem Weg von der Messe zum Bahnhof Feldkirchen nämlich über Äcker laufen müssen, die laut Bebauungsplan der Gemeinde als künftiges Wohngebiet deklariert sind. Sowohl die bestehende, als auch und vor allem die künftige Wohnbebauung wären durch eine S-Bahn „massiven optischen und akustischen Belästigungen ausgesetzt“, so der Bürgermeister. Er verstehe, sagt van der Weck, dass die Messe ihren Besuchern „den maximalen Service“ bieten wolle. Allerdings dürfe dies nicht zu Lasten der Feldkirchner Bürger gehen. Alle anderen Ziele des „S-Bahn-Bündnis Ost“, etwa den viergleisigen Ausbau der Strecke zwischen Riem und Markt Schwaben sowie die Taktverdichtung der S2 wolle er aber uneingeschränkt mittragen, so van der Weck.

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