Ein weiterer Global Player

TechSat mit neuem Firmensitz in Kirchheim

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TechSat-Geschäftsführer Dieter Konnerth (2.v.l.) und der kaufmännische Leiter Wolfgang Rauscher (2.v.r.) begrüßten Wirtschaftsförderer Tobias Schock und Bürgermeister Maximilian Böltl am neuen Firmensitz an der Sonnenallee.

Der Wirtschaftsstandort Kirchheim ist um einen prominenten Namen reicher: TechSat, Marktführer von Testsystemen für Luftfahrt und Automotive, hat seinen neuen Sitz in der Gemeinde.

Kirchheim – TechSat ist ein Global Player hat seinen neuen Formensitz an der Sonnenallee direkt an der S-Bahn Heimstetten. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 95 Mitarbeiter und entwickelt und produziert am Firmenstandort.

„Diese Ansiedlung stellt einen wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung der Sonnenallee dar und befüllt zudem einen der letzten Leerstände im Gemeindegebiet“, erläutert Wirtschaftsförderer Schock. Die Firma TechSat ist neben einer Vielzahl von anderen Unternehmen wie Tesla, Spacenet, Maurer oder Poster XXL ein weiterer namhafter Arbeitgeber, der sich in der Gemeinde in der vergangenen Zeit ansiedelte. Insgesamt wurden über 140 neue Unternehmen gewonnen.

Durch das Engagement der Wirtschaftsförderung konnten in den vergangenen fünf Jahren mehr als 1000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch die Gewerbesteuer entwickelte sich positiv. Sie ist von 13 Millionen Euro im Jahr 2013 auf 15 Millionen Euro im vergangenen Jahr gestiegen. Das Plus an Steuergeldern sowie die Zunahme an Betrieben, Firmen und Gewerbetreiben erfolgte im Bestand. Das heißt, es wurden keine neuen Gewerbeflächen ausgewiesen, sondern bestehende Gebäude und Räumlichkeiten strategisch gefüllt.

„Der Boden ist kostbar und wir sollten zurückhaltend damit umgehen – dies gilt auch und insbesondere für den Gewerbebereich. Nichtsdestotrotz ist eine Aufwertung der Gewerbegebiete notwendig, um den nächsten Schritt zu gehen. Parallel zu Kirchheim 2030 gilt es auch adäquate Gewerbeflächen anzubieten“, erklärt Wirtschaftsförderer Tobias Schock.

Um diese Aufwertung umzusetzen, führt die Gemeinde derzeit zwei Bauleitplanverfahren durch. Ziel dabei ist, den Gebietscharakter von zwei Gewerbearealen, hin zu einem modernen, innovativen Campus weiterzuentwickeln.

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