Der HALLO-Spieletipp

Experte Chris Mewes testet jede Woche Spiel-Neuerscheinungen

Spiel-Experte Chris Mewes testet für die HALLO Spiel-Neuerscheinungen.
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Spiel-Experte Chris Mewes testet für die HALLO Spiel-Neuerscheinungen.
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Jede Woche hat Chris Mewes aus Aschheim, langjähriges Mitglied der Jury „Spiel des Jahres“, einen Spiele-Tipp für Erwachsene oder für Kinder.

Blue Banana

Wer Spaß an richtig verschwurbelten Spielen hat, bei denen man gleich um mehrere Ecken denken muss, dem sei wärmstens „Blue Banana“ empfohlen. Alle anderen seien freundlich gewarnt und gleichzeitig auf dieses Training für die grauen Zellen hingewiesen, das auch gut in eine kleinere Schachtel gepasst hätte. Auf dem Tisch liegen acht Kartenstapel offen rund um eine kleine, blaue Plastikbanane. Die Karten zeigen Zylinder, Erdbeere, Aubergine, Frosch, Basketball, Flamingo, Blauwal und natürlich auch Bananen. Allerdings stets in der nicht passenden Farbe, also Flamingo in Schwarz, Blauwal in Gelb, Frosch in Rot. Aus einem neunten Stapel werden zwei Karten aufgedeckt, die beispielsweise einen gelben Zylinder und eine violette Erdbeere zeigen. Jetzt versucht man so schnell wie möglich Karten von den Stapeln zu grapschen, die Bananen oder Auberginen (Leitfarben gelb und violett) in beliebigen Farben zeigen. Außerdem greift man sich alles, was schwarz und rot (Leitfarben für Zylinder und Erdbeere) ist. Das bringt das Hirn anfangs in einen Schleuderkurs, der erst durch ein wenig Übung etwas gradliniger verlaufen kann. Wer nach acht Runden die meisten Karten korrekt ergattert hat, darf kräftig durchschnaufen und hat gewonnen. „Blue Banana“ von Wolfgang Warsch bei Piatnik, zwei bis fünf Spieler, ab zehn Jahren, zirka 20 Minuten, etwa 12 Euro.

Chris Mewes

No Return

Fingerspitzengefühl – im direkten wie im übertragenen Sinne – ist eine durchaus hilfreiche Eigenschaft. In eindrucksvoller Weise erlebt man das bei „No Return“. Die Zahlen eins bis elf findet man in sechs Farben (leider sind rot und pink sehr ähnlich) auf Kunststoffklötzchen, die wunderbar stehen können und sich so dem neugierigen Blick der Nachbarn entziehen. Acht Stück als sogenannte Handsteine hat jeder Spieler davon. Ist man an der Reihe, legt man entweder eine Gruppe gleichfarbiger Zahlen in absteigender Folge vor sich aus oder entfernt bis zu vier seiner Klötzchen aus dem Spiel. Nach beiden Aktionen nimmt man neue Steine aus dem Vorratsbeutel. Irgendwann muss man sich entscheiden, den Aufbau zu stoppen und seine Klötzchen zu sichern, denn die Anzahl der Steine im Beutel sinkt rapide. Dazu zahlt man mit Handsteinen einer Farbe. Die darauf abgebildete Summe sichert eine gleichhohe Summe der vor einem liegenden Klötzchenreihen einer Farbe. Das sind Pluspunkte. Ist der Beutel leer, ist das Spiel aus. Nicht gesicherte Steine geben dann fette Minuspunkte. Bei „No Return“ kommt es darauf an, fein zu beobachten, was die Mitspieler tun, genügend hochwertige Steine zum Auslösen vorzuhalten, geschickt zu tauschen und vor allem den richtigen Zeitpunkt zum Sichern der Klötzchen zu finden. Wie gesagt: Fingerspitzengefühl…. „No Return“ von Marco Teubner bei Moses, zwei bis vier Spieler ab zehn Jahren, zirka 25 Minuten, etwa 30 Euro.

Chris Mewes

Monsterbande

Monster, Monster und kein Ende. Aber zugegeben, es gibt ein paar ganz nette Exemplare unter ihnen. So auch bei der „Monsterbande“, die zuerst wie ein sehr wuseliges Memo- spiel daherkommt. Dann aber entdeckt man die zwei Würfel mit den verschiedenen Symbolen für Anzahl, Beine, Arme, Hörner und Haare. Damit entwickelt sich ein höchst pfiffiges Teamspiel, das die Mitspieler ordentlich fordert. Ein Satz der offen ausliegenden Plättchen zeigt 54 verschiedene Monster, alle rund, aber mit unterschiedlicher Anzahl an Armen, Beinen, Haaren, Zähnen, Augen und was Monster sonst noch so ausmacht. Der zweite Satz hat die identischen Monster, ist allerdings verdeckt und gestapelt. Ein Spieler zieht nun ein Kärtchen vom Stapel. Das Monsterchen darauf soll er jetzt seinem Team so beschreiben, dass es den Zwilling in der ausliegenden Monsterbande findet. Dazu rollt er die Würfel. Die zeigen an, welche Merkmale er nicht nennen darf. Eine Sanduhr begrenzt die Dauer. Solange sie läuft, darf das Team weitere Monsterpärchen finden. Dabei ist genaues Beschreiben ohne Verplappern, ein scharfes Auge und ein guter Überblick gefragt. Einfachere Varianten des Spiels eignen sich auch prima für jüngere Monsterjäger. „Monsterbande“ von Florian Biege bei Drei Hasen in der Abendsonne, zwei bis acht Spieler ab sieben Jahren, zirka 25 Minuten, etwa 22 Euro.

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Quiztopia

Quizspiele gibt es schon lange. Darunter finden wir sehr pfiffige Exemplare, aber auch eher Langweiliges. Normalerweise spielt jeder gegen jeden. Anders bei „Quiztopia“: Hier gilt es, gemeinsam gegen das Spiel zu gewinnen. Und das geht so: Zwölf Karten stehen für je ein Wissensgebiet, jede hat eine helle und eine dunkle Seite. Die Anzahl der Spieler bestimmt, wie viele Karten welche Seite zeigen. Dazu gibt es 24 zufällig gewählte Fragekarten, alle mit je einer Frage zu jedem Thema. Wer an der Reihe ist, wählt ein Gebiet und lässt sich die Frage dazu vorlesen. Beantwortet er sie richtig und war die helle Seite der Themenkarte sichtbar, ist die Karte gewonnen. War die dunkle Seite oben, dreht man die Karte auf die helle. Bei keiner oder falscher Antwort und dunkler Seite ist die Karte verloren. Ziel ist, eine Mindestzahl heller Karten zu ergattern. Das Team kann helfen, indem es Tippkarten nutzt. Da darf man den ersten Buchstaben nennen oder ein Hilfswort, Pantomimen oder Geräusche verwenden. Die Anzahl der Hilfen ist allerdings streng begrenzt. Das fühlt sich für Quizzer neu an, ist richtig anspruchsvoll und kann im Schwierigkeitsgrad noch gesteigert werden. Die Regel sagt dazu, zehn der zwölf Karten zu bekommen, fällt in die Kategorie Wahnsinn, elf sind die Hölle. „Quiztopia“ von Maria und Marc-Uwe Kling bei Kosmos, ein bis sechs Spieler ab 16 Jahren; zirka 45 Minuten; etwa 30 Euro.

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Zwoggel

Zwoggel – es gibt nur rote oder grüne — sind nicht hübsch, aber in der Regel ungefährlich. Es sei denn, man hat drei gleiche in einer Reihe. „Zwoggel“ ist ein Spiel mit Memo-, Bluff- und Taktikansätzen, die zusammen einen kurzweiligen Spielspaß ausmachen. Doch der Reihe nach. Anfangs liegen zwei mal zwei Zwoggelplättchen, jedes zwei mal zwei Zentimeter groß, verdeckt in Tischmitte. Wer an der Reihe ist, deckt zwei Plättchen auf. Dann schaut er sich heimlich drei neue vom Vorrat an und legt sie verdeckt horizontal, vertikal oder diagonal an bestehende an. Deckt jemand in seinem Zug den dritten Zwoggel gleicher Farbe in einer Reihe auf, muss er den an sich nehmen. Dabei ist es egal, in welcher Richtung die Zwoggel auftreten, Hauptsache, sie liegen direkt nebeneinander. Wer den dritten Zwoggel vor sich gestapelt hat, ist raus aus dem Spiel. Da versucht man, geschickt Fallen zu stellen oder Plättchen so zu legen, dass man sich in einem späteren Zug gut daran erinnern kann und sie dann gefahrlos aufdeckt. Doch die Mitspieler sind auch nicht auf den Kopf gefallen. Das ist wieder so ein herrlich flottes Spielchen, einfach und doch nicht banal, das in die Hosentasche oder ins Reisegepäck passt. „Zwoggel“ von Inon Kohn bei Steffen Spiele, zwei bis vier Spieler ab acht Jahren, zirka 15 Minuten, etwa 13 Euro.

Chris Mewes

Detective

So ein Tag als Ermittler ist schon verdammt anstrengend. Da geht man mit seinem Team Stunde für Stunde den kleinsten Spuren nach, wühlt sich durch eine – zugegeben – gut sortierte Datenbank mit Zeugen und möglichen Verdächtigen und sammelt Informationen, um einem ganz alten Fall nachzugehen. Jede Fahrt zu einem Gespräch oder einer Vernehmung kostet Zeit. Und genau die ist echt knapp. Gut, dass das Team so fit ist und so gut mitspielt, wenn man den roten Faden aufgenommen hat und endlich vernünftig verfolgen kann. Aber schon ist der Arbeitstag vorbei und für jede Überstunde kriegen wir eins auf die Mütze. Denn unser Erfolg misst sich nicht nur an der Lösung unseres Falles, sondern auch am Zeitaufwand, den wir einsetzen, denn die nächste Aufgabe wartet schon. Und die ist mit der gerade gelösten irgendwie verflochten. Wen das alles nicht abschreckt und wer bereit ist, ein höchst anspruchsvolles, komplexes Spielerlebnis zu genießen, dem sei das spannende „Detective“, nominiert zum Kennerspiel des Jahres 2019, empfohlen. Wie jede ordentliche Dienststelle sollte man dazu einen zuverlässigen Internetzugang haben. „Detective“ von Ignacy Trzewiczek, Przemyslaw Rymer, Jakub Lapot bei Portal Games/Pegasus, ein bis fünf Spieler ab 16 Jahren, zirka 120 bis 240 Minuten, etwa 40 Euro.

Chris Mewes

Cat Crimes

Katzen führen ein ganz besonderes Eigenleben. Was wundert es da, dass sie immer wieder zu allerlei Streichen aufgelegt sind. Sechs Katzen geben sich die Ehre, vom jugendlichen Tommy Tiger bis zur prätentiösen Perserkatze Diva. Wer hat denn da den Goldfisch verschluckt oder die Schuhe angeknabbert. Für 40 Fälle finden wir auf Karten Hinweise, die wir klug kombinieren und daraus folgern, wer es denn nicht gewesen ist. Die Katzen, die für die Tat infrage kommen, sollen sich um den Tisch versammeln. An einem Platz liegt der Marker für die Untat. Und wir wissen, dass James vor einer Socke gegenüber von Lilly sitzt. Tommy Tiger sitzt rechts von Lilly und eine Katze mit Schleife hockt in der Nähe eines Pfotenabdrucks. Wenn wir alle Aussagen am Tisch richtig umgesetzt haben, bleibt nur noch ein Kätzchen über, das der Schlingel sein muss. Das ist unterhaltsame, spielerische Deduktion, die von Karte zu Karte anspruchsvoller wird. Das Spiel ist eigentlich nur für einen schlauen Denker gedacht, aber es macht durchaus Spaß, zu zweit eine Aufgabe nach der anderen zu knacken. Miau! „Cat Crimes“ bei Thinkfun/Ravensburger, Grafik von Alyssa Peterson, ein bis zwei Spieler ab acht Jahren, etwa 16 Euro.

Chris Mewes

Werwörter

Werwölfe sind im Bereich der Spiele schon seit langem angesagt. Die Werwölfe von Düsterwald sind seit mehr als zehn Jahren international erfolgreich. Das liegt unter anderem daran, dass die Regel kurz und knackig ist und man das Spiel leicht mit deutlich mehr als zehn Leuten spielen kann. Jetzt gibt es ein Derivat, das es in diesem Jahr sogar bis in die Nominierungsliste der Jury zum Spiel des Jahres geschafft hat: „Werwörter“. Auch hier sitzen wieder Bürgermeister, Dorfbewohner und Werwölfe gemeinsam an einem Tisch, dazu noch eine Seherin und bei mehr Mitspielern ein paar besondere Zeitgenossen. Aber wer ist wer? Und wie lautet das geheime Wort? Das kennen nur der Bürgermeister und die Werwölfe. Jetzt gilt es, flugs durch Fragen das Wort zu finden und den oder die Werwölfe zu enttarnen, denn die Zeit läuft. Der Bürgermeister darf nur mit Ja oder Nein antworten, die Werwölfe versuchen durch geschickte Fragenstellung von sich und dem Geheimwort abzulenken. Dabei kann eine gut gemachte, empfehlenswerte App helfen. Mit oder ohne App erhält man in der richtigen Runde eine Menge Spielspaß in kürzester Zeit. „Werwörter“ von Ted Alspach bei Ravensburger, 4 bis 10 Spieler ab zehn Jahren, zirka zehn Minuten, etwa 10 Euro.

Chris Mewes

L.A.M.A.

Es gibt höchst anspruchsvolle klassische Kartenspiele und es gibt die einfache Kategorie der schnellen Ablegespiele, bei denen man seine Karten loswerden muss. Bei L.A.M.A. hat man davon nur sieben unterschiedliche: Zahlenkarten von eins bis sechs und das grinsende Lama. Reihum legt man entweder die gleiche Zahl auf die ausliegende oder erhöht um eins. Auf die Sechs folgt das Lama, auf das Lama wiederum die Eins. Kann man nicht legen, zieht man eine Karte nach. Soweit, so bekannt. Neu ist die Möglichkeit, für die laufende Runde auszusteigen. Am Ende der Runde zählen dann die eigenen Karten Minuspunkte entsprechend ihres Aufdrucks, allerdings nur einmal pro Wert. Ist man also mit drei Einsern auf der Hand ausgestiegen, erhält man lediglich einen Minuschip. Schafft man es, alle Karten abzulegen und damit die Runde zu beenden, darf man einen seiner Chips wieder loswerden. Gut, wenn das dann der schwarze Zehnerchip ist. Das gibt dem eigentlich einfachen Prinzip einen feinen taktischen Reiz. Hat jemand nach ein paar Runden 40 Minuspunkte, ist Schluss. Es gewinnt der mit den wenigsten Minuspunkten. L.A.M.A. ist eines von drei zum Spiel des Jahres 2019 nominierten Spielen. Ach ja, „L.A.M.A.“ könnte „Lächle alle Mitspieler an“ heißen, gemeint ist aber „Lege alle Minuspunkte ab“. „L.A.M.A.“ von Reiner Knizia bei Amigo, zwei bis sechs Spieler ab acht Jahren, zirka 20 Minuten, zirka 8 Euro.

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Kinderspiel des Jahres 2019: Tal der Wikinger

Der Wikinger als solcher war trinkfest, raufte gerne und ging auf Beutezug. Hinter der heimischen Palisade fanden in Friedenszeiten merkwürdige Kegelmeisterschaften statt. Dazu hatte man auf dem Dorfplatz vier Fässer in vier Farben aufgestellt und versuchte nun, diese mit leichter Kugel umzukegeln. Auf dem Steg, an dem sonst die Drachenboote vertäut wurden, standen vier Wikinger in den Farben der Spieler. Fiel durch die Kugel ein Fass um, rückte der farbgleiche Wikinger einen Schritt auf dem Steg vor. Hatte er schon die vorderste Position erreicht, plumpste er folgerichtig ins Wasser und durfte wieder an den Anfang des Stegs zurück. Seine Mitstreiter erhielten je nach Platzierung Goldstücke. Wer am Ende die meisten Goldstücke eingeheimst hatte, gewann den Wettbewerb. Das Kinderspiel des Jahres 2019 „Tal der Wikinger“ hat diese alte Sportart wunderbar umgesetzt. Hier paaren sich Geschicklichkeit mit einfachen taktischen Überlegungen, diebischer Freude und der Möglichkeit, mal eben eine flüchtige Allianz zu schmieden. „Tal der Wikinger“ ist deutlich mehr als ein reines Kinderspiel und kann auch Erwachsene in seinen Bann ziehen. „Tal der Wikinger “ von Wilfried und Marie Fort bei Haba, zwei bis vier Spieler ab sechs Jahren, zirka 20 Minuten, etwa 20 Euro.

Chris Mewes

Kennerspiel des Jahres 2019: Flügelschlag

Als begeisterte Hobby-Ornitologen versuchen wir, Vögeln eine neue Heimat zu geben. Wir haben dazu verschiedene Landschaften, die den unterschiedlichen Vögeln als Wohn- und Heimstatt dienen und die wir ihnen auch als Nist- und Brutplatz anbieten. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass unsere gefiederten Freunde nicht nur genug, sondern auch das richtige Futter erhalten. Je mehr Vögel wir im Uferbereich, auf der Wiese oder im Wald ansiedeln, desto größer wird auch die Legebereitschaft und die Lust auf weiteren Zuzug. Hierbei müssen wir natürlich den Eigenheiten und Vorlieben der Vögel Rechnung tragen. „Flügelschlag“ ist dank der Einführung in die Regel auch für Einsteiger ein strategischer Leckerbissen. Die Anforderungen können im Laufe des Spiels gesteigert werden. Die Ausstattung ist großartig, allein die 170 liebevoll gestalteten Vogelzeichnungen auf den Karten und das Vogelhäuschen für den Würfelmechanismus sind eine Klasse für sich. Zwar handelt es sich noch um nordamerikanische Piepmätze, aber ein Satz Karten mit europäischen Vögeln ist bereits angekündigt. Flügelschlag ist das Kennerspiel des Jahres 2019. „Flügelschlag“ von Elizabeth Hargrave bei Feuerland, ein bis fünf Spieler ab zehn Jahren, zirka 60 Minuten, etwa 50 Euro.

Chris Mewes

„Just one“ ist Spiel des Jahres 2019

Die Idee ist nicht neu: Jemand muss einen Begriff erraten. Die anderen geben ihm einen Tipp. Ist auch nicht neu. Neu ist die Kombination der einzelnen Elemente und wie leicht man in das Spiel einsteigt. Alle spielen zusammen gegen das Spiel. Ein Spieler wählt blind aus einer Auswahl einen von fünf Begriffen, beispielsweise Haar. Die anderen schreiben auf ihr Täfelchen verdeckt jeweils einen erläuternden Begriff, der es dem Rater leicht macht, sein gesuchtes Wort zu finden. Dann zeigen sich die Spieler ihre gewählten Begriffe, ohne dass der Rater sie sieht. Jetzt kommen Übereinstimmungen aus dem Spiel. Damit hat der Rater, der nun endlich die Tipps sehen darf, eine Chance weniger. Das kann wie folgt aussehen. Auf den Täfelchen steht Friseurin, Schere, München, Friseur, Spielearchiv. Friseurin und Friseur fliegen raus und anhand von München, Schere und Spielearchiv muss der Rater Haar finden. Er hat nur einen Versuch. Vielleicht hätte Spalterei die Sache erleichtert. Jedes gelöste Rätselwort gibt Punkte und je mehr die Gruppe hat, desto stärker darf sie sich am Ende auf die Schultern klopfen. Das ist ungeheuer kommunikativ, spielt sich lustig und flott und ist gerade zum Spiel des Jahres gekürt worden. „Just One“ von Ludovic Roudy & Bruno Sautter bei Repos, Vertrieb Asmodee, drei bis sieben Spieler, ab acht Jahren, zirka 20 Minuten, etwa 24 Euro.

Chris Mewes

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