Spatenstich für das neue Rathaus in Kirchheim

Alles unter einem Dach

Gemeinsam schaufeln, damit es mal ein Rathaus wird: Projektleiter Adrian Okrey, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Bundestagsabgeordneter Florian Hahn, Bürgermeister Maximilian Böltl, Ernst Weidenbusch (Mitglied des Bayerischen Landtags), Bauamtsleiterin Angela Hartinger-Hirn und Personalratsvorsitzender Markus Böhmfeld (v.l.).
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Projektleiter Adrian Okrey, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Bundestagsabgeordneter Florian Hahn, Bürgermeister Maximilian Böltl, Ernst Weidenbusch (Mitglied des Bayerischen Landtags), Bauamtsleiterin Angela Hartinger-Hirn und Personalratsvorsitzender Markus Böhmfeld (v.l.).

Kurze Wege für die Bürger, größere Büros für die Mitarbeiter. So wird es ab 2023 sein, wenn das neue Kirchheimer Rathaus fertig ist. Jetzt war erst einmal der Spatenstich. 40 Millionen soll das Projekt kosten.

Es war schon ein seltsames Bild: Am Rand einer großen Baugrube standen festlich weißgedeckte Tische, unter einem Zelt saß eine Musikkapelle und dienstbare Geister servierten Speis und Trank für etwa 100 Gäste. Etwas abseits standen sieben Spaten und Bauhelme. Die signalisierten eigentlich, warum das Ganze so „groß“ initiiert wurde: Es war der Spatenstich zum neuen Kirchheimer Rathaus. Das 40 Millionen teure Projekt zwischen den Ortsteilen Kirchheim und Heimstetten gehört zu „Kirchheim 2030“ und liegt zudem am Ortspark, der zur Landesgartenschau 2024 gebaut wird. Bürgermeister Maximilian Böltl sieht „das Rathaus in der Mitte der Gemeinde“ und durch die zentrale Lage sollen die aktuell sechs Standorte der Verwaltung zusammengeführt werden. „Dann ist ab 2023 alles unter einem Dach“, so Böltl, „die Bürger haben kurze Wege und die Mitarbeiter größere Büros“. In 70 Räumen werden 110 Menschen arbeiten – zudem sind Tiefgarage, Besprechungsräume, ein Trauzimmer und ein geräumiger Sitzungssaal vorgesehen. Letzterer ist für den Rathauschef und Gemeinderäten besonders wichtig. Wegen der Pandemie glichen die Gemeinderatssitzungen — laut Böltl — einem „Wanderzirkus“. Das Gremium ging an verschiedenen Locations im Ortsgebiet seiner Arbeit nach und soll nun in dem geplanten Saal „ihre Heimat“ finden. Im neuen Zentrum wird aber nicht nur gearbeitet – es soll auch „ein Ort der Begegnung“ werden. „Der Bürgersaal mit 400 Sitzplätzen wird nicht nur unseren Vereinen eine Heimat geben“ sagte Böltl, „auch unsere Bürger werden dort zahlreiche Veranstaltungen erleben“. Draußen entsteht ein Rathausgarten und alternativ können die Bürger den Biergarten am Parksee genießen. In einer Mitteilung der Verwaltung wird schon über den Nutzen des alten Gebäudes spekuliert: Dort könnten beispielsweise die Tafel oder das Kleidercafé untergebracht werden.

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