Ein weiterer wichtiger Schritt

Landesgartenschau Kirchheim 2024 nimmt Formen an

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Der Weg ist frei für die weiteren Verhandlungen mit dem Sieger-Büro Sinai, vor dessen Entwurf Bürgermeister Maximilian Böltl zu sehen ist.

Der Realisierungswettbewerb zur Landesgartenschau 2024 in Kirchheim nimmt immer konkretere Formen an. Als nächstes stehen konkrete Verhandlungen mit dem Büro des Siegerentwurfs an.

Kirchheim – Bei der öffentlichen Ausstellung konnten die Bürger im Juni die eingereichten Arbeiten begutachten, von denen neben dem Siegerentwurf drei dritte Preise und zwei Auszeichnungen vorgestellt wurden. 

Gewinner war Sinai Gesellschaft von Landschaftsarchitekten (Berlin), die dritten Preise bekamen Franz Reschke Landschaftsarchitektur (Berlin), Hutterreimann Landschaftsarchitektur (Berlin) und Realgrün Landschaftsarchitekten (München). Anerkennungen gab es für Planorama Landschaftsarchitektur Maik Böhmer (Berlin) und Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten Stadtplaner (Freising). 

Allerdings haben bei den nachfolgenden Gesprächen des Realisierungswettbewerbs alle drei Büros, die einen dritten Preis erhalten hatten, ihre Teilnahme abgesagt. Somit blieb nur noch das Büro Sinai übrig, das im September sein Honorarangebot präsentierte. An dem Gespräch waren Vertreter der Kirchheim 2024 GmbH, der Bayerischen Landesgartenschau GmbH (BayLGS GmbH) sowie das wettbewerbsbegleitende Büro Keller Damm Kollegen zur Überarbeitung beziehungsweise Konkretisierung des Honorarangebots beteiligt. 

Ferner hat die Gemeinde den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV) mit der Beratung der Honorierung und Beauftragung der Planungsleistungen beauftragt, was seitens der BayLGS GmbH empfohlen wurde. Aller Voraussicht nach wird ein Mitarbeiter des BKPV noch im Oktober die Beratungshandlungen aufnehmen. 

Die Gemeinde Kirchheim hat bis dato für den Realisierungswettbewerb zirka 410.000 Euro aufgewendet, insgesamt wird von 450.000 Euro ausgegangen. Bei der Regierung von Oberbayern wurde bereits eine Zuwendung beantragt. Der genaue Fördersatz ist noch nicht bekannt, derzeit wird von 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten ausgegangen.   

Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig das Wettbewerbs-Ergebnis anerkannt und die Kirchheim 2024 GmbH beauftragt, in die Verhandlungen mit dem Büro Sinai einzutreten. 

Gerhard Fuhrmann

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