Großprojekt: Ein Plätzchen für alle

Bebauung des Raiffeisengeländes Feldkirchen gestartet

„Es ist in jeder Hinsicht etwas Besonderes“, betonte Bürgermeister Andreas Janson beim Spatenstich (v.l.): Heinz Reiser, Michaela Eckardt, Andreas Janson, Manfred Felix, Norman Eckinger und Erwin Kuhn.Foto: hr
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„Es ist in jeder Hinsicht etwas Besonderes“, betonte Bürgermeister Andreas Janson beim Spatenstich (v.l.): Heinz Reiser, Michaela Eckardt, Andreas Janson, Manfred Felix, Norman Eckinger und Erwin Kuhn.Foto: hr

Die Bebauung des Raiffeisengeländes gegenüber dem Feldkirchner S-Bahn-Bahnhof hat begonnen. Termin- und budgetgerecht soll das Mammutprojekt im Herbst 2022 fertiggestellt sein, wenn es nach KPM-Projektsteuerer Erwin Kuhn geht. „Es ist das größte Projekt, das in Feldkirchen jemals angegangen wurde“, erklärte Feldkirchens Bürgermeister Andreas Janson.

Vieles war angedacht auf dem ehemaligen Raiffeisen-Gelände in der Gemeinde Feldkirchen. Nun kommt der große Wurf, denn Feldkirchen kann mit einem einzigen Großprojekt in zentraler Lage bezahlbares Wohnen für kinderreiche Familien wie auch Singles anbieten, Senioren einen altersgerechten und selbstbestimmten Wohnraum zur Verfügung stellen und ebenso Platz für die Kinderbetreuung und das gesellschaftliche Leben schaffen. Feldkirchen kann!

Zeitplan

Die Baumaßnahmen auf dem Raiffeisengelände hatte der Gemeinderat auf 33,8 Millionen Euro gedeckelt. Die notwendigen Zuschüsse aus den verschiedensten Finanztöpfen wurden bewilligt. Rund 15 Millionen Euro wird Feldkirchen über Kredite finanzieren. Mit dem Baubeginn ist das Großprojekt jetzt gestartet, Ende 2021 soll der Rohbau winterfest sein und im Herbst 2022 die ersten Bewohner einziehen, skizzierte Projektsteuerer Erwin Kuhn die Zeitschiene und teilte mit, dass auch die ersten Ausschreibungen für die Gewerke positiv verlaufen sind; will heißen, dass Zeit- und Finanzplan eingehalten werden können.

Bürgermeister Janson zeigte sich zufrieden, denn das Großprojekt füge sich in die vorhandene Bebauung ein. Bis zu sechs Etagen werden die Gebäude im Norden zur S-Bahn hin hoch werden und im Süden sich mit ein bis zwei Etagen an die Wohnbebauung anpassen. Architekt Manfred Felix betonte, dass man das Gelände im Sinne des Städtebaus bestens ausgenutzt habe.

Insgesamt werden 79 Wohneinheiten entstehen, von denen 59 unterschiedlicher Größe sind und wiederum fünf Wohneinheiten von diesen 59 als ein Cluster zusammengeführt werden und nur einen gemeinsamen Wohnungszugang haben. Des Weiteren sind zweimal zehn Wohneinheiten für Senioren angeordnet, womit die 79 Einheiten komplett sind. Bis zu 85 Kinder können in der Mittagsbetreuung hier ihren Platz finden. Auch Räume für Geselligkeit der Bürger sind im Plan angelegt. Ein grüner Mittelpunkt rundet die Anlage ab. ar

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