Zukunftsprojekte im Visier

Neuwahlen bei der CSU Feldkirchen

Der neugewählte Ortsvorstand der CSU Feldkirchen mit (v.l.) Stellvertreter Wolfgang Kellerer, Schriftführer Eberhard Basler, Beisitzerin Elisabeth Gruber, Vorsitzendem Herbert Vanvolsem, Schatzmeister Ulrich Rüßmann, Beisitzerin Sylvia Körber, Beisitzer Franz Xaver Stellner und Stellvertreter Jan Faber.
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Der neugewählte Ortsvorstand der CSU Feldkirchen mit (v.l.) Stellvertreter Wolfgang Kellerer, Schriftführer Eberhard Basler, Beisitzerin Elisabeth Gruber, Vorsitzendem Herbert Vanvolsem, Schatzmeister Ulrich Rüßmann, Beisitzerin Sylvia Körber, Beisitzer Franz Xaver Stellner und Stellvertreter Jan Faber.

Bei der gut besuchten Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbandes Feldkirchen wurde Ortsvorsitzender Herbert Vanvolsem einstimmig wiedergewählt. Ab sofort hat er mit Jan Faber und Wolfgang Kellerer zwei Stellvertreter. Schatzmeister bleibt Ulrich Rüßmann, neuer Schriftführer ist Eberhard Basler.

Als Beisitzer im Vorstand arbeiten wie bisher Elisabeth Gruber und Sylvia Körber sowie neu Franz Xaver Stellner. Kassenprüfer sind Karl Scheibl und Günter Wolber.

Der CSU-Ortsverband hat derzeit 80 Mitglieder, berichtete Herbert Vanvolsem. Deren Durchschnittsalter sei aber im Moment zu hoch, man brauche mehr Jugend im Ortsverband und auf der Gemeinderatsliste 2020.

Ulrich Rüßmann, der bereits seit über zehn Jahren Gemeinderat ist, berichtete als Fraktionsvorsitzender über die Arbeit der CSU-Gemeinderäte: Man finde derzeit leider zu viele Verwaltungsangelegenheiten auf der öffentlichen Tagesordnung und würde gerne mehr wichtige Zukunftsprojekte ausdiskutieren. Dazu gehört für ihn angesichts der Überlegungen zu einer großen Kapazitätserweiterung der interkommunalen Geothermie Aschheim-Feldkirchen-Kirchheim die Meinungsbildung zum Thema „neue Finanzierungsmodelle der AFK“. Die erste Phase der gemeinsamen Erschließung sei vorbei, Feldkirchen im Gegensatz zu anderen Gemeinden mit geplanten Großprojekten fast komplett erschlossen. Herbert Vanvolsem denkt sogar über die Möglichkeit einer Neustrukturierung der gemeindlichen Anteile nach, um als kleinste Gemeinde nicht in eine „finanzielle Schieflage“ zu geraten und weiterhin Spielraum für neue Projekte in Feldkirchen zu behalten.

Hartnäckig und in offener Kommunikation Lösungen des Gemeinderats über alle Fraktionen hinweg suchen, müsse man auch in den Bereichen „leerstehende Gewerbeflächen“, „Entwicklung der Nordseite des Bahnhofs nach dem Unterführungs-Durchstich“, „Lösung der Verkehrsprobleme im Ort sowie Ortsumgehung“ und „sozial geförderter Wohnungsbau“.

Derzeit nicht wichtig sei dagegen die, vom Bürgermeister anvisierte, aber dann vom Gemeinderat abgelehnte, Einführung der „sozialen Bodennutzung“ nach dem Münchner Modell, weil mittelfristig gar keine entsprechend großen Baugebiete zur Verfügung stehen.

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