Notwendige Anpassungen

Neuer Bebauungsplan für Kirchheim 2030

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Das Gemeindegebiet mit dem Umgriff der Planung Kirchheim 2030.

Bis zum Jahr 2030 sind es noch elf Jahre. Klingt nach viel Zeit. Aber für das Projekt „Kirchheim 2030“ trifft das nicht zu.

Kirchheim – Zu groß und zu viel sind die geplanten Vorhaben – Rathaus, Wohnungen, Kindergärten, Ortspark, Gymnasium und Seniorenzentrum. All das muss geplant, kalkuliert und realisiert werden. Immer wieder wurden Baupläne geändert, Kosten aktualisiert und manchmal auch improvisiert. Doch bei jeder Sitzung wurde Kirchheim 2030 konkreter und in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekam das Gremium die neusten Änderungen der Planer präsentiert und stimmte diesen mit großer Mehrheit zu.

Beim Rathaus müssen durch den veränderten Fahrbahnquerschnitt der Heimstettener Straße die Baugrenzen für das Gebäude sowie die Tiefgarage angepasst beziehungsweise nach Westen verschoben werden.

Für das neue Gymnasium, das 2022 fertig sein und zirka 90 Millionen Euro kosten soll, haben die Planer an der Heimstettener Straße separate Radwege in beiden Richtungen vorgesehen, die von der Fahrbahn mit einem Streifen abgetrennt sind. Damit soll der Schulweg sicherer werden.

Im Bereich Seniorenwohnen hat man sich den stetig wachsenden „älteren“ Bürgern angenommen. Um einen individuellen Betrieb von „Pflege“ und „Betreutem Wohnen“ zu ermöglichen, ist die Errichtung von zwei Gebäuden geplant. Die östliche Pflegeeinrichtung hat eine Größe von 3480 Quadratmetern und das westliche Gebäude des Betreuten Wohnen 5150 Quadratmeter. Um diese Fläche zu erreichen, wird das Projekt statt vier nun fünf Geschosse bekommen. Das hat zudem den Vorteil, dass die Bäume im Süden des Gebäudes erhalten bleiben.

Gerhard Fuhrmann

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