Neue Kreuzung als Zugabe

Kreisfeuerwehrschule für den Landkreis in Heimstetten geplant

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Mit der neuen Feuerwehrschule in Heimstetten sollen dringend benötigte Übungsmöglichkeiten für die Landkreis-Feuerwehren geschaffen werden.

Die Suche nach einem geeigneten Gelände für eine Kreisfeuerwehrschule mit Übungshalle im Landkreis München könnte beendet sein. In einem Schreiben informierte Landrat Christoph Göbel (CSU) die Kirchheimer Verwaltung, dass die Wahl auf ein Grundstück im Gemeindeteil Heimstetten gefallen ist – an der Kreuzung der Weißenfelder Straße mit der Kreisstraße M 1. Diese gilt schon seit Jahren als Unfallschwerpunkt und könnte im Zuge des Feuerwehrschul-Neubaus gleich umgebaut werden, um einen besseren Verkehrsfluss zu erreichen. In seinem Brief bat Christoph Göbel zugleich Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl, das Bauleitplanverfahren einzuleiten und die vom Landkreis München noch zu erwerbende Teilfläche im Bebauungsplan auszuweisen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung freute sich Böltl über das Ansinnen des Landrats, „denn damit können wir den Schulneubau mit dem Umbau der Kreuzung kombinieren“. Die Schule auf dem 30.000 Quadratmeter großen Grundstück „würde allen Feuerwehren in den 29 Kommunen des Landkreises zugutekommen“, sagte der Bürgermeister und „unsere beiden örtlichen Feuerwehren würden von der Nähe profitieren.“ Für den Standort spräche auch die Lage an der Kreisstraße mit kurzer Anbindung zum Autobahnkreuz BAB 94/99. Zudem liegt der Standort zentral im Landkreis München und ist somit für die Feuerwehren bestens erreichbar. Das sieht auch Kreisbrandinspektor Erwin Ettl, der sich das Ausbildungszentrum unbedingt „für die praktische Ausbildung“ wünscht. „Wir haben zu wenig Möglichkeiten“, betonte Ettl, „wir brauchen für unsere 1600 Lehrgangs-Teilnehmer, die jährlich die Kreisausbildung absolvieren, neben der Theorie auch die praktischen Übungsmöglichkeiten“. Außerdem ist daran gedacht, die Übungshalle auch für andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben anzubieten. In der groben Vorplanung in Zusammenarbeit mit der Kreisbranddirektion sind Lehrräume und Übungsflächen im Freien angedacht. Die Notwendigkeit des Geländes sieht Ettl auch als Ergänzung zu dem bestehenden Katastrophenschutzzentrum an der Vockestraße in Haar, wo keine Flächen für eine Erweiterung zur Verfügung stehen.

Der erste Schritt für die Verwirklichung der Kreisfeuerwehrschule mit Übungshalle sowie dem damit verbundenen Kreuzungsumbau wurde durch den einstimmigen Gemeinderatsbeschluss gemacht. Kreisbranddirektor Erwin Ettl freute sich über das Votum und meinte: „Wir wollen die Schule unbedingt.“

Gerhard Fuhrmann

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