Viel für die Gemeinde geleistet

Kirchheimer Gemeinderat zieht Bilanz der vergangenen sechs Jahre

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Auch das neue Gymnasium gehört zum ehrgeizigen Projekt „Kirchheim 2030“.

Kirchheim – Sechs Jahre sind eine lange Zeit – auch in der Gemeindepolitik. Zahlreiche Sitzungen aller Art, Termine mit Bürgern, Verhandlungen mit Industrie und Personen des öffentlichen Lebens, Pressetermine und dazu noch Treffen „hinter den Kulissen“ – da kommt doch einiges in der Legislaturperiode des Gemeinderats zusammen. Die Kirchheimer Verwaltung hat sich die Mühe gemacht, eine Liste der „wichtigsten“ Entscheidungen des Gremiums von 2014 bis 2020 aufzulisten. HALLO stellt einige davon vor.

Planen und Bauen: Kirchheim 2030 (Verträge und Bebauungsplan bis Satzung); Rathausneubau (Bürgersaal mit Planungsbeginn und Bauvorbereitung); Bürgerhaus (Ankauf, Nutzungen, Förderabstimmungen, Planungsbeginn); Neubau Gymnasium (Standortentscheidung, Planung, Bauvorbereitung); Grund- und Mittelschule (Sanierung Turnhalle, Ausbau Mensa und neue Schulküche).

Wohnraum: Einführung des Kirchheimer Modells mit Sozialgerechter Bodennutzung (SoBoN); 25 gemeindliche Wohnungen in der Caramanicostraße (Planung bis Fertigstellung); 14 gemeindliche Wohnungen in der Rosenstraße (Planung bis Baubeginn).

Umwelt: Landesgartenschau (Bewerbung, Zuschlag, Planungsbeginn); über 10.000 Baumpflanzungen, zum Beispiel durch Aufforstungen; Baumlehrpfad, Fertigstellung Baumkataster; Blühwiesen, Privatgärten-Programme; Kirchheimer Umweltjahr 2017.

Mobilität: Zehn-Minuten-Takt beim Bus 263; neue Linienführung beim Bus 262 bis zur Messestadt; MVV-Tarifreform und Ein-Euro-Ticket; Radschutzstreifen in der Münchner, Erdinger und Feldkirchner Straße; neue Fußwegeanbindung zum Friedhof Heimstetten; Einführung von Fahrradstraßen; Beitritt Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern; Kommunale Verkehrsüberwachung; barrierefreier Umbau des Pfarrer-Caspar-Mayr-Platzes; Car-Sharing; MVG-Mieträder; kommunale E-Ladesäulen; Uber-Pilotprojekt; Smart Mobility-Projekt mit IHK.

Familie und Soziales: Über 200 neue Kita-Plätze durch Erweiterungen und Neubauten; Übernahme des Pflegeheims durch die Collegium 2000 GmbH; Grundlagenplanung für die Erweiterung von Betreutem Wohnen & Pflege; Ausbau der Ferienbetreuung; Sanierung der gemeindlichen Spielplätze; Asylarbeit zusammen mit Helferkreis, Deutschlehrerin und Integrationsbeauftragter; Demenzfreundliche Kommune; Thementage „Wohnen im Alter“; Gesundheitstag.

Wirtschaft und Finanzen: Über 150 zusätzliche Unternehmen in der Gemeinde; 1000 neue Arbeitsplätze; neue Gewerbeareale als „Campus“ (Grundlagenarbeit, Planungsbeginn); Strandortsicherung REZ mit Edeka & Penny; Standortsicherung Ortskern Kirchheim mit neuen Nutzungen in alter Post; Standortsicherung BONUS u.a. durch Erwerb der Immobilie; Rücklagenstand 31. Dezember 2014: 16 Millionen Euro, 1. Januar 2020: 14 Millionen Euro; Schuldenstand steigt um 20,9 Millionen Euro; Immobilienvermögen steigt um 15 Millionen Euro.

Verwaltung und Transparenz: Städtebauliche Verträge (Grundstückeigentümer/Gemeinde) erstmals öffentlich; neue Gemeinde-Website sowie Kirchheim2030-Website; Democy-App.

Ehrenamt und Kultur: Anpassung der Vereinsrichtlinien: höhere Sockelbeiträge zur Kinder- und Jugendförderung; Ausbau des Kulturprogrammes; Gemeindebücherei (Umzug 2016 sowie Gebührenfreiheit seit 2018); Wiederbelebung der Partnerschaft mit Boxdorf/ Moritzburg. Gerhard Fuhrmann

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