Gymnasiumsbau beginnt

Kirchheim: Investitionen in die Schullandschaft

Gemeinsam bauen für die Bildung: Im Winter machten sich Landrat Christoph Göbel und Bürgermeister Maximilian Böltl ein Bild über die Baufeldvorbereitungen am neuen Standort für das Gymnasium Kirchheim. Jetzt geht es richtig los: Die Bagger haben bereits mit dem Ausheben der Baugrube begonnen.
+
Gemeinsam bauen für die Bildung: Im Winter machten sich Landrat Christoph Göbel und Bürgermeister Maximilian Böltl ein Bild über die Baufeldvorbereitungen am neuen Standort für das Gymnasium Kirchheim. Jetzt geht es richtig los: Die Bagger haben bereits mit dem Ausheben der Baugrube begonnen.

Endlich geht es los mit den Bauarbeiten zum Erweiterungsneubau des Gymnasiums in Kirchheim. Seit Anfang August rollen die ersten Maschinen und die Erdbauarbeiten für die Aushebung der Baugrube für das Schulgebäude beginnen. Ende Oktober diesen Jahres werden dann die Rohbauarbeiten folgen.

Kirchheim – Das Schulgebäude für bis zu 1350 Schüler mit Vierfachsporthalle, Tiefgarage, Großspielfeld, zwei Allwetterplätzen, zwei Beachvolleyballplätzen, Weitsprung-, Hochsprung- und Kugelstoßanlage soll im Herbst 2023 von der Schulfamilie bezogen werden. Das Großspielfeld mit unverfülltem Kunstrasen wird außerhalb des Schulbetriebs auch den Vereinen zur Verfügung stehen. Erfreulich ist der Erhalt von Bäumen aus dem Wäldchen, die in Bauminseln mit Sitzmöglichkeiten integriert werden.

Das Schulgelände insgesamt wird mit 675 Quadratmetern Stauden, 1730 Quadratmetern Hecken, 107 Großgehölzen und 450 Quadratmetern Baumgruppen grün werden und sich damit an den Ortspark mit der Landesgartenschau anschließen. Im Außenbereich dürfen sich die Schüler an einem Schulgarten, einem grünen Klassenzimmer, einem Außentheater, einem Boulderfelsen und vielen Sitz- und Bewegungsmöglichkeiten erfreuen.

Der Zweckverband Staatlich weiterführende Schulen im Osten des Landkreises München gibt sich nicht mit der Planung eines großen Schulprojektes zufrieden, sondern schiebt direkt das nächste Großprojekt an, erklärt Michèle Schlautmann, Geschäftsleitung des Zweckverband Staatliche weiterführende Schulen im Osten des Landkreises München. Start frei für die ersten Planungsphasen des Schulcampus Aschheim. In einem VgV-Verfahren mit Lösungsvorschlägen konnte sich das Architekturbüro Köhler Architekten + beratende Ingenieure mit seinem gelungenen Entwurf durchsetzen.

Der Schulcampus wird aus der Erweiterung der Realschule, dem Neubau eines vierzügigen Gymnasiums mit Dreifachsporthalle, einer Schulschwimmhalle und einer Hausmeisterwohnung bestehen. Ein paar besondere Schmankerl haben die Verantwortlichen sich auch hier einfallen lassen: Das Schulschwimmbad wird nicht nur den weiterführenden Schulen des Zweckverbands (Realschule Aschheim, Gymnasium Kirchheim und Gymnasium Aschheim) zugutekommen, sondern auch für alle Grundschulen der Mitgliedsgemeinden (Kirchheim, Aschheim und Feldkirchen) sowie der Mittelschule für den Schwimmunterricht zur Verfügung stehen. Um Lehrer und besonders Referendare bei kurzfristigen Versetzungen für einen begrenzten Zeitraum bei der Wohnungssuche unterstützen zu können, sollen zwei Lehrerapartments errichtet werden. Auch der Zweckverband darf sich über ein eigenes Büro auf dem Campus freuen.

Das Gymnasium Aschheim wird einen sozialwissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Zweig erhalten und damit die Gymnasien im Umkreis ideal ergänzen. In diesem wird das Lernhauskonzept vorgesehen: Jede Jahrgangsstufe erhält einen eigenen Bereich mit einer Lerninsel, um die die Klassenräume, Waschräume sowie ein Teamraum für die jeweiligen Lehrer angeordnet werden. So wird eine enge Beziehung der Schüler zu ihrem Bereich geschaffen, welcher zugleich eine hohe Flexibilität im Unterricht ermöglicht.

Die Erweiterung der Realschule wird durch einen Verbindungsgang im ersten Stock des Bestandsgebäudes erschlossen werden und dort wird neben Klassen- und Fachräumen eine Aula aus Glas mit mobiler Bühne bewundert werden können. Zudem wird für beide Schulen eine Mensa mit Frischküche errichtet werden. Auch an Räumlichkeiten für die Offene Ganztagsbetreuung der beiden Schulen wurde gedacht. Da diese sich in einem Gebäude befinden, können hier Synergieeffekte etwa für gemeinsame Veranstaltungen genutzt werden. Geplant ist das ganze Vorhaben als Energieeffizienzhaus Plus in Holz-Hybrid-Bauweise. Momentan laufen die Ausschreibungen für die weiteren Fachplaner, so dass die Mitarbeiter des Zweckverbands im Herbst mit voller Kraft in die vertiefende Planung einsteigen können.

Weitere Nachrichten aus der Region finden Sie in unserer Übersicht.

Besuchen Sie HALLO auch auf Facebook. 

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Kommentare