Wohnungen für Betreuer

Haus für Kinder 2 bekommt Wohnungen in Kirchheim

Auf Grund der guten Erfahrungen mit den Wohnungen beim Haus für Kinder 1 soll auch beim Haus für Kinder 2 entsprechend verfahren werden.
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Auf Grund der guten Erfahrungen mit den Wohnungen beim Haus für Kinder 1 soll auch beim Haus für Kinder 2 entsprechend verfahren werden.

Kirchheim – Vor zwei Jahren entschied der Gemeinderat die Errichtung einer Mittagsbetreuungseinrichtung für 200 Kinder (Haus für Kinder 2). Nach zahlreichen Planungen und Vergabekriterien wurde am 30. März über die Projektsteuerung und -entwürfe für den Bau entschieden. In der jüngsten Sitzung wurden dem Rat von Thomas Häringer (HSP Projektmanagement) zwei Varianten – und dessen voraussichtliche Kosten – vorgestellt. Zum einen handelt es sich um ein zweigeschossiges und voll unterkellertes Gebäude. Baulich getrennt sollen dabei acht Wohneinheiten errichtet werden, die bis zu 90 Quadratmeter groß sind und überwiegend den Mitarbeitern vorbehalten sein sollen. Untergebracht ist im Haus für Kinder 2 eine gemischte Mittagsbetreuung/Hort für 200 Kinder. Baulich voneinander getrennt (vorgeschrieben) ebenfalls noch drei Diagnoseförderklassen für 42 Kinder. Zudem ist für das Projekt eine Tiefgarage mit 35 Stellplätzen und ein direkter „Hausschuhgang“ zur bestehenden Schule vorgesehen. Als Kosten werden 14.8 Millionen Euro genannt – mit einer Förderung von 5,52 Millionen. Somit müsste die Gemeinde 9,3 Millionen Euro als Eigenmittel bereitstellen.

Der Unterschied bei der zweiten Variante ist der Wegfall der acht Wohnungen sowie der Aufzug. Bei den Kosten wird eine Gesamtsumme von 12,87 Millionen Euro und Fördermittel von 4,76 Millionen Euro genannt – die Eigenmittel lägen bei 8,11 Millionen Euro. „Wir haben mit den Wohnungen beim Haus für Kinder 1 sehr gute Erfahrungen gemacht“, gab Bürgermeister Maximilian Böltl die Richtung vor. Dem folgten die meisten Fraktionen – nur Bündnis90/Die Grünen wollten für einen Bauabschnitt ein drittes Geschoss, um den „umbauten Raum“ zu verringern. Dieser Vorschlag wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt. Übereinstimmend wurde dann doch der Vorschlag „mit acht Wohnungen“ angenommen und die Fachplaner mit der Weiterführung der Leistungsphasen beauftragt.

Gerhard Fuhrmann

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