Mehr Grün für die Gemeinde

Fassaden- und Dachbegrünungen sollen in Kirchheim gefördert werden

Der Gemeinderat hat beschlossen, künftig Fassaenbegrünungen in Kirchheim zu fördern.
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Der Gemeinderat hat beschlossen, künftig Fassaenbegrünungen in Kirchheim zu fördern.

Kirchheim soll grüner werden: Der Gemeinderat hat jetzt beschlossen, Fassaden- und Dachbegrünungen zu fördern.

Kirchheim — Angestoßen hat die Förderung die SPD-Fraktion. Sie stellte im März den Antrag für eine Satzung zur Förderung von Fassaden und Dachbegrünungen sowie eine Fördersumme von jeweils 40.000 Euro für die Haushaltsjahre 2020 bis 2023. In dem vorliegenden Satzungsentwurf – der vom Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig verabschiedet wurde – sollen alle freiwilligen Maßnahmen von Begrünungen von Dächern und Fassaden unterstützt werden. Allerdings, nur, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Demnach kann eine extensive Begrünung auf allen Dächern gefördert werden, sofern die Maßnahme freiwillig ist und keine Auflage aus dem Bebauungsplan darstellt. Sanierungen von bereits begrünten Dächern können im begründeten Einzelfall gefördert werden. Privatpersonen wie Hausgemeinschaften, Privateigentümer oder Eigentümergemeinschaften und Genossenschaften werden vorrangig vor anderen juristischen Personen wie Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder Aktiengesellschaften gefördert. Außerdem müssen die Maßnahmen durch ein Fachbüro geplant sein.

Zuschüsse gibt es für die Kosten der Vorbereitung, soweit sie für die nachfolgende Maßnahme die Voraussetzungen schafft, außerdem für die eigentlichen Kosten der Maßnahme, also die Kosten für die gärtnerische Gestaltung oder die Begrünung. Aber auch die Nebenkosten, die für die fachliche Betreuung der Maßnahmen anfallen, wie etwa die Kosten für Planung und Bauleitung oder die erforderlichen Auslagen, werden bezuschusst.

Förderfähig sind maximal 50 Prozent der tatsächlich angefallenen Kosten, die aber in der bisherigen Finanzplanung noch nicht berücksichtigt sind. Da der Fördertopf beschränkt ist, erfolgt eine prozentuale Aufteilung der Fördergelder anhand der eingegangenen Anträge. Anträge sind für das Folgejahr bis spätestens 31. Oktober des jeweiligen Jahres abzugeben. Eine Beurteilung und Zusage von Fördergeldern erfolgt in der Regel bis zum 31. Dezember des Antragsjahres im Jahr vor der Förderung. Maßnahmen können nach Abgabe des Förderantrags frühzeitig begonnen werden, ein Anspruch auf Förderung entsteht dadurch aber nicht.

Gerhard Fuhrmann


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