Corona-Pause und die Folgen

Wirtschaftsförderung in der Gemeinde Kirchheim

Für lebendige Ortskerne: Dafür arbeiten Wirtschaftsförderer Tobias Schock und Kulturreferentin Kathi Ruf eng zusammen.
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Für lebendige Ortskerne: Dafür arbeiten Wirtschaftsförderer Tobias Schock und Kulturreferentin Kathi Ruf eng zusammen.

Kirchheim – Zur Unterstützung der Gewerbetreibenden und für lebendige Ortskerne setzt die Gemeinde Kirchheim nun wieder auf die bewährten Instrumente der Wirtschafsförderung. Kunst und Kultur beteiligte sich ebenfalls und leisteten einen Beitrag. Nach wochenlanger Corona-Pause haben die heimischen Wirts- und Biergärten, Restaurants, Geschäfte und Dienstleister in Kirchheim und Heimstetten wieder geöffnet und heißen Kundschaft und Gäste willkommen. Noch gelten strenge Vorgaben. Bis der gewohnte Alltag einkehrt, wird es dauern. 

Deshalb gilt es auch in dieser Phase, gemeinsam den örtlichen Handel zu stützen. Shoppen gehen am Ort, sich im Restaurant um die Ecke kulinarisch verwöhnen lassen, das Angebot der lokalen Dienstleister nutzen – die Kirchheimer Gewerbetreibenden stehen für Vielfalt, Attraktivität und Kompetenz. Sie sichern die Nahversorgung, bieten Ausbildungs- und Arbeitsplätze, engagieren sich sozial und bewahren den Ortskernen in Kirchheim und Heimstetten ein Stück Unverwechselbarkeit und Lebendigkeit. 

Dazu kommt: Themen wie regionale Wertschätzung, das Bewusstsein für Umwelt, Einkaufen mit kurzen Wegen gewinnen immer mehr an Bedeutung und sind eine wertvolle Komponente für die Gemeinde. „Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, einladende Restaurants, ein breites Dienstleistungsangebot werden auch künftig nah bei unseren Bürgern sein und die Wohn- und Lebensqualität in der Gemeinde stärken“, erklärt Bürgermeister Maximilian Böltl. Um die Gewerbetreibenden während des Lockdowns zu stützen, leisteten Kirchheims Bürger Großes. 

21.500 Euro an Sofortunterstützung spülte der Kirchheimer Hilfsgutschein, der Mitte März ins Leben gerufen wurde, in die Kassen der Betroffenen. Insgesamt wurden mehr als 700 Gutscheine ausgestellt mit einem Durchschnittswert von knapp 30 Euro. Dabei beteiligte sich jeder Spender im Rahmen seiner Möglichkeiten. Örtliche Unternehmen erwarben Gutscheine, der Kirchheimer SC beteiligte sich ebenfalls mit verschiedenen Abteilungen. Kirchheims Jüngste machten ihr Taschengeld locker und kauften für 10 Euro Hilfsgutscheine, die sie jetzt für ein Eis mit nahen Familienangehörigen einlösen. Für Bürgermeister Böltl ist das Ergebnis der Aktion überwältigend und zeigt. „Kirchheim kann Gemeinschaft und Solidarität.“ 

Jetzt, wo sich die Lage allmählich normalisiert, kann Kirchheim wieder auf die bewährten und erfolgreichen Instrumente der Wirtschaftsförderung zurückgreifen. Die Familienkarte, die es seit 2016 gibt, gewährt Großeltern, Eltern und Kindern mit Wohnsitz in der Gemeinde Vergünstigungen bei 38 beteiligten Partnern aus Wirtschaft, Handel und Freizeiteinrichtungen. 

Durch die Bonuskarte profitierten einerseits Familien, andererseits wird der Einzelhandel gestärkt. Interessenten bekommen Informationen unter www.kirchheim-heimstetten.de/familienkarte. Der Geschenkgutschein wird schon seit mehr als zehn Jahren zur Förderung des Einzelhandels eingesetzt. Verkauft wird der Gutschein zu den Öffnungszeiten des Rathauses. Wer ihn sich bequem nach Hause schicken lassen möchte, kann ihn online bestellen: www.kirchheim-heimstetten.de/gutschein-bestellen/. Kunst und Kultur hilft ebenfalls mit, für einen positiven Blick nach vorn. 

Da Konzerte derzeit nicht stattfinden können, spielte das Duo „Zwoagschroa“ unter Einhaltung der Corona-Vorgaben Ständchen in den Gastgärten aller Gemeindeteile und bot so einen Beitrag für unsere vielseitigen, bunten und lebendigen Ortskerne.

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