Die Gemeinde ein Stück sauberer machen

Umweltschutz in Feldkirchen

Karin Feiler (Zweite von links) und Mitglieder der Umweltgruppe Feldkirchen betreuten bei der Ramadama-Aktion die Sammelstation am Maibaumplatz.
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Karin Feiler (Zweite von links) und Mitglieder der Umweltgruppe Feldkirchen betreuten bei der Ramadama-Aktion die Sammelstation am Maibaumplatz.
  • VonThomas Fischer
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Kostengünstig und mit viel bürgerlichem Engagement veranstaltet die Gemeinde Feldkirchen Umwelttage. Den Anfang machte die Ramadama-Aktion.

Zigarettenkippen, Verpackungen und Metall aller Art sowie ein Akku und eine nicht ganz stilechte Wasserpfeife waren das Ergebnis des ersten offiziellen Feldkirchner Ramadamas, der Auftaktveranstaltung der ersten Feldkirchner Umwelttage.

Brigitte Pfaffinger (SPD) hatte den Antrag zur Durchführung der Umwelttage gestellt. Uneingeschränkt positiv beurteilten die Fraktionen den Aktionsplan und stimmten einig zu. Kostete doch das Pfaffinger Konzept weder übermäßig Geld noch „man-power“ der Gemeindeverwaltung. Die Umwelt liegt Brigitte Pfaffinger seit Langem am Herzen. Als der Landkreis München vor zwei Jahren zum landkreisweiten Umwelttag aufrief und daraufhin aus Feldkirchen keine Resonanz zu hören war, rief die TSV-Vorsitzende ihre Läufer zum Joggen auf und motivierte sie, dabei Müll zu sammeln. So wurde in Feldkirchen das Plogging – in der Natur laufen und Müll sammeln – eingeführt. Frisch zur SPD-Gemeinderätin gewählt, stellte Pfaffinger im vergangenen Jahr den Antrag, eine Feldkirchner Umweltwoche zu etablieren. Doch dann verhinderte Corona den Ratsbeschluss. Im April 2021 brachte Pfaffinger den Antrag in modifizierter Form ein. Einzelne Aktionen und Tage sollten durchgeführt und die Gemeindeverwaltung dadurch kaum belastet werden.

„Eine tolle Idee“, so das Lob der CSU, doch auch den Wirten sollte nahegelegt werden, im Alltag durch Minimierung von Plastikgeschirr beziehungsweise -verpackung Umwelt- und Klimaschutz zu betreiben.

Tatkräftig unterstützt wurde Pfaffinger durch die Ratsmitglieder bei der Verteilung der Zangen zum Aufsammeln und Tütenmaterial zum Einsammeln. Tagsüber wechselten sich die Mitglieder der Umweltgruppe unter Leitung von Karin Feiler bei der Betreuung der Sammelstelle ab.

Rund 80 Teilnehmer von Jung bis Alt halfen dabei, Feldkirchen ein Stück sauberer und umweltfreundlicher zu gestalten. Im September könnte am offiziellen „World clean up day“, dem internationalen Ramadama, auch in Feldkirchen wieder ­eine gemeinsame Aktion gestartet werden. Über allem jedoch steht der Verlauf der Pandemie. ar

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