Jugendarbeit in der Gemeinde Feldkirchen

Offene Fragen zum Ferienprogramm

Ein Besuch bei der Feuerwehr könnte eine Aktivität des Ferienprogramms sein, das die Gemeinde Familien anbietet.
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Ein Besuch bei der Feuerwehr könnte eine Aktivität des Ferienprogramms sein, das die Gemeinde Familien anbietet.
  • VonAnna Redinger
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Im Feldkirchner Gemeinderat ging es erneut um das Thema Ferienprogramm. Doch obwohl schon lange ein Thema, ist die Versicherungsfrage noch immer nicht gelöst. Zudem sprachen sich die Räte gegen die Ernennung von zwei Jugendbeauftragten aus der Mitte des Gemeinderates aus.

Der CSU-Antrag zur Durchführung des Feldkirchner Ferienprograms während der Sommerferien ist bereits vom Frühjahr her bekannt. „Zu kurzfristig“ war die Antwort seitens der Verwaltung und damit der Antrag bearbeitet. Jetzt erfolgte der Antrag erneut für das Jahr 2022 und wieder erfolgte kein positiver Beschluss.

Der nicht erfolgte Kontakt zur Versicherungsfrage war die Begründung seitens der Verwaltung. „Das ist ein fünf Minuten Telefonat, um die Sache zu klären“, so Verena Claudi-Weißig (SPD) fast verständnislos, denn ihr ist die Versicherungsbranche nicht fremd. Die Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche sind in den Gemeinden die Plattform schlechthin, um Kontakt zu knüpfen, neue Interessen auszutesten oder die Sportart fürs Leben zu finden. Die Ferienprogramme sind echte Win-Win-Events, denn auch die Vereine haben hier die Möglichkeit, neue Mitglieder für sich zu gewinnen.

Eigentlich ist das Prinzip denkbar einfach. Die vielen Vereine in Feldkirchen organisieren Aktionen, bieten diese im Ferienprogramm an und seitens der Kommune wird eine Art Haftpflicht-Versicherung finanziert. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie war dies Usus in der Gemeinde Feldkirchen. Doch dann kam die Einschränkung der Gruppengröße, wurden gar die Treffen untersagt. Unter gewissen Auflagen konnte so manch ein Verein trotz der Pandemie seine Veranstaltungen ansatzweise durchführen. Seitens der kommunalen Verwaltung zeigte man wenig Engagement aufgrund des zweiten CSU-Antrags zum gleichen Thema den Status quo beim Feldkirchner Ferienprogramm in der Regel für Feldkirchner Kinder wiederherzustellen.

Hingegen schlug die Verwaltung vor, zwei Gemeindejugendbeauftragte aus der Mitte des Gemeinderates zu benennen. Zu ihren Aufgaben gehöre, sich ehrenamtlich um die Anliegen der Kinder und Jugendlichen zu kümmern aber auch die „Kinder- und Jugendarbeit zu vertreten, zu unterstützen und zu fördern“. Nicht zuletzt soll eine Kooperation mit dem Kreisjugendring bezüglich des geplanten Neu-Aufbaus des Jugendzentrums „upstairs“ erfolgen.

Dieses Ansinnen teilten die Feldkirchner Gemeinderäte nicht. Man verwies nahezu unisono auf die ohnehin knappe Zeit für weiteres ehrenamtliches Engagement, da viele der Gemeinderatsmitglieder nicht nur politisch, sondern auch sonst in der Vereinsarbeit eingebunden sind. Eine hauptamtliche Kraft solle diese Aufgabe übernehmen.

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