Kirchheims Ortsmitte wird aufgehübscht

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Wirtschaftsempfang der Gemeinde Kirchheim

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Poings Realschule nach einem Jahr „formvollendet“

Modern und menschlich

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Mit einer schwungvollen Party feierte die Realschule Poing mit vielen Ehrengästen ihre offizielle Eröffnung.

Für Poings Realschule brauchte es einen langen Atem bis zur Genehmigung, danach ging es  mit raketenartiger Geschwindigkeit auf die Zielgerade. Jetzt ist man Modellschule, aus der zweizügig angedachten Schule wurde vor dem Schulbaubeginn eine dreizügige; 

man begann in Containern am Schulstandort und wechselte in eines der modernsten und best technisierten Schulgebäude Bayerns. Selbstredend hat man eine eigene App und natürlich auch einen Förderverein – nicht zu vergessen eine eigene Schulkleidung und einen Schulsong. 


Rund 350 Realschüler, ihre gut 30 Lehrer nebst Schulleiter Matthias Wabner und seiner Stellvertreterin Sylvie Schnaubelt präsentierten eine Eröffnungsfeier die vom Empfang, über künstlerische Darbietungen und Informationen zum Schulleben ihres Gleichen sucht. 

Geladene Gäste wurden auf dem Parkplatz eingewiesen, an der nahe gelegenen Seitentüre ins Gebäude gelassen und zum persönlichen Platz mit Namensschild gebracht. Mit fetzigem Rock begann der Festakt zu dem die Landtagsabgeordneten Christa Stewens (CSU) und Renate Will (FDP), Landrat Gottlieb Fauth, Kreisräte und Landratsamtsmitarbeiter, aber auch Bürgermeister Albert Hingerl und Poinger Gemeinderäte und Geistlichkeit, benachbarte Schulleiter und Mitarbeiter des Kultusministeriums geladen waren. Zur offiziellen Eröffnungsfeier kam auch Staatsminister Dr. Ludwig Spänle.

Im Vorfeld der Feier arrangierten Ludwig Wiesböck, Viktoria Alberecht (beide Musik) und Stefanie Bencic (Tanz) mit den Schülern ein fetziges Programm, das ablief wie am Schnürchen. Wiesböck holte aus dem Keyboard raus, was der „Roland“ hergab. Selina&Vinzent&Robin eröffneten das Programm mit Rock’n Roll, die Klasse 6c präsentierte sich als Chorgemeinschaft, die Guten Geister wurden von der Percussion-Gruppe beschworen und wenn’s auf der Bühne mit einige Vortänzerinnen schwungsvoll ab ging, dann machte die Schulgemeinschaft mitten im Publikum mit, so dass die Ehrengäste die Hälse verdrehten, Handykameras zückten und abdrückten. Die Trachtlergruppe rundete das künstlerische Realschul-Repertoire ab.

„Eine Schule, die es gar nicht hätte geben sollen“

Festreden und Grußworte durften nicht fehlen, so zeigte sich Kultusminister Spänle begeistert von der Schule, „die es gar nicht hätte geben sollen“, weil übergeordnete Stellen nicht auf die erforderlichen Schülerzahlen kamen. Er lobt die Schule als neues Modell, da hier Real- und Mittelschule zusammenarbeiten, die Realschule aber auch eine Universitätsschule sei, die mit der LMU zusammenarbeite. Spänles Fazit: Die Realschule bereite die Schüler auf alle Möglichkeiten des Lebens vor, sei gar der Königsweg. Spänle schloss mit „Vivat, crescat, floreat ad moltos annos“. (Anm.d.Red.: die Schule möge leben, wachsen und gedeihen auf viele Jahre). Vorsorglich ist das Gebäude für 580 Schüler ausgelegt und noch fehlen zwei Jahrgänge.

Landrats Gottlieb Fauth lobte die schnelle Realisierung als PPP-Modell, Poings Bürgermeister Albert Hingerl riet den Schülern, das Beste aus ihrer Schulzeit zu machen. Elternbeiratsvorsitzender Michael Frank versprach den Tanzkurs für den Abschlussball des ersten Abschlussjahrgangs zu sponsern:

Schulleiter Matthias Wabner zeigte sich hochzufrieden über das gelungene Werk – Schulgebäude und Schulfamilie passen zusammen, weil frühzeitig die Schulverantwortlichen in die Planung einbezogen wurden. Das Motto der Schule sei „stark, verlässlich, menschlich und ganzheitlich“. Oft war er im vergangenen Jahr nicht zu Hause, aber mindestens einmal was – nach seinem Bekunden – „offensichtlich ist“. In wenigen Wochen erwartet Familie Wabner ihren dritten Nachwuchs.

Dass die Schule eine eigene App hat, verdankt sie der LMU-Mitarbeiterin und Schülermutter Claudia Linnhoff und einem starken Team, das die Wünsche der Realschüler in moderne Technik umsetzte. So drängten diese morgens nicht mehr zum Vertretungsplan in der Schule, sondern bekommen per App die Infos aufs Handy wer fehlt, wer vertritt und was ausfällt.

Auch Schülervater Ralf Wintergerst zeigte Initiative und gründete den Förderverein, der sich zu Aufgabe machte Schüler und Lehrer zu fördern. – A.R. –

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