Kirchheims Ortsmitte wird aufgehübscht

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Wirtschaftsempfang der Gemeinde Kirchheim

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Die Bürger stärker berücksichtigen

Geplante Online-Bürgerbefragung zum Flächennutzungsplan in Aschheim

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Carola Seis und Luisa-Maria Becker-Nickels mit dem Zeitplan zur Aufstellung des neuen Aschheimer Flächennutzungsplanes.

Nach seinem fast zweistündigen Bericht zur Lage der Kommune bot Bürgermeister Thomas Glashauser mit der Präsentation der Online-Bürgerbefragung zum neuen Aschheimer Flächennutzungsplan eine landkreisweite Premiere – für seine Bürger und Landrat Christoph Göbel.

Der Bürger hatte zunächst das Wort. Zwar wurden keine Bürger- anträge in der Bürgerversammlung gestellt, doch „der Gemeinderat wird sich damit befassen müssen“, reagierte Glashauser prompt, als ein FW-Vorstandsmitglied, das nicht im Gemeinderat ist, aus nicht-öffentlichen Ratsunterlagen zum Themenkomplex Rathausneubau zitierte.

Rund 200 Aschheimer und Dornacher Bürger hatten im Kulti für ein volles Haus gesorgt. Bei seinem Jahresrückblick betonte Glashauser, dass er weder für das beschlossene Aschheimer Gymnasium noch für Aschheims zukünftigen Rathausbau ein solches Architektenverfahren wähle, das dem Ergebnis des aktuellen Kirchheimer Gymnasiumsneubaus gleichkommen werde. Es stehe nicht auf der Tagesordnung, doch wolle er die Bürger informieren. Denn nach 44 Änderungen des gültigen Aschheimer Flächennutzungsplanes (FNP) sei es nun an der Zeit, einen neuen Flächennutzungsplan aufzustellen, so der Rathauschef. Dabei will Glashauser neue Wege gehen, zeitgemäße Technik und Kommunikationsmöglichkeiten nutzen.

Carola Seis und Luisa-Maria Becker-Nickels vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München stellten das Prozedere vor. Die Bürger sollen mittels einer Online-Befragung aktiv daran beteiligt werden. Neben den traditionellen Bereichen wie Siedlung und Verkehr sollen gleichrangig auch Bildung, Arbeit, Freizeit/Kultur, Natur sowie interkommunale Zusammenarbeit berücksichtigt werden. Noch vor der Sommerpause sollen sich die Bürger mit ihren Anregungen und Vorschlägen einbringen können.

Es sei wichtig, die Bürger zu befragen, betonten die beiden Expertinnen mehrfach, da ihnen selbst die Ortskenntnisse fehlen, wo beispielsweise kurze Wege geschaffen werden könnten oder gar der Wunsch ist, ganze Quartiere umzubauen. Die Lebensverhältnisse der Bürger hätten sich geändert und über die Online-Befragung bestehe die Möglichkeit, auf einfachem Wege Bürgerwünsche zu erfassen. Als sich ein Raunen im Publikum breit machte, reagierten sie schnell und versicherten, dass der für manchen Bürger ungewohnte Umgang mit dem Computer kein Hindernis sein werde, die persönliche Anregung einzubringen. Auch konventionelle Wege, Stellungnahmen zum neuen Flächennutzungsplan abzugeben, würden offengehalten. Die bei der Online-Befragung abgegebenen Anregungen sollen transparent dargestellt werden. Nach mehreren Verfahrensschritten werde man den Bürgern einen ersten FNP-Vorentwurf präsentieren. Auslegungen des Flächennutzungsplanentwurfes werden erfolgen und schlussendlich werde eine Endfassung beschlossen.

ar

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