Gemeinde schließt neuen Vertrag mit der Bayernwerk Netz AG

Kirchheim leuchtet

+
Die Gemeinde Kirchheim hat mit der Bayernwerk AG einen neuen Vertrag über die Beleuchtung im Gemeindegebiet abgeschlossen.

Warm-weiß und besonders insektenfreundlich. Die Gemeinde Kirchheim hat mit der Bayernwerk Netz AG einen neuen Vertrag über die Beleuchtung auf dem Gemeindegebiet abgeschlossen.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Kirchheimer Gemeinderat einstimmig den Abschluss eines Straßenbeleuchtungsvertrag mit der Bayernwerk Netz GmbH beschlossen. Die Vereinbarung umfasst das „Komplettpaket 2008 LED“ sowie eine Zusatzvereinbarung zum Straßenbeleuchtungsvertrag für Sonderleuchten inklusive LED.

Aktuell gehören 1779 Leuchten dem Bayernwerks, 84 Leuchten sind Eigentum der Gemeinde Kirchheim. Dazu gehören sogenannte Sonderleuchten wie etwa am P+R-Platz an der S-Bahnhof Südseite in Heimstetten. Das bestehende „Standardpaket“ kostet der Gemeinde rund 59.000 Euro im Jahr. Für das jetzt beschlossene „Komplettpaket“ müssen rund 55.500 Euro bezahlt werden, für die „Sonderleuchten“ zusätzlich etwa 1800 Euro.

Die Gemeinde Kirchheim hat in den vergangenen drei Jahren im Schnitt zirka 7000 Euro für den Kauf von Leuchtmitteln ausgegeben hat. Zudem hat der Bauhof etwa 366 Arbeitsstunden im Jahr für den Unterhalt geleistet. Dazu gehören auch Leuchtmittelwechsel und Materialbeschaffung. Bei dem jetzt vom Gemeinderat gewählten Komplettpaket und der Zusatzvereinbarung werden ausgefallene Leuchtmittel durch das Bayernwerk ausgewechselt und nicht mehr vom Bauhof. Die Auswechslung soll zu einem „schnellstmöglichen“ Zeitpunkt durchgeführt werden.

Neben den Aspekten der Wirtschaftlichkeit hat die Gemeinderäte ein weiterer Punkt zu dem Vertragsabschluss bewogen. So können etwa die freiwerdenden Arbeitszeitkapazitäten der Bauhofelektriker anderweitig genutzt werden. Dies ist unter anderem im Hinblick auf künftig zusätzlich zu betreuende Objekte wie dem Haus für Kinder nicht unerheblich. Auf die Frage von Gemeinderat Marcel Prohaska (SPD), was die Pakete konkret beinhalten, antwortete Bürgermeister Maximilian Böltl: „Gemeinde sucht aus – Bayernwerk baut. Die sind Dienstleister und erledigen alles, was wir wünschen und haben auch die Verantwortung“.

Robert Dallmayr als Vertreter des Bayernwerks schlug bei der Wahl der LED-Lampen eine „warm-weiße“ Version vor, die nachweislich die insektenfreundlichste Straßenbeleuchtung ist. Zu dem Straßenbeleuchtungsvertrag meinte Dallmayr, dass Bayernwerk ein gesamtes Leuchten- konzept erstellen könnte – sei es Neuinstallation oder nur Auswechseln. Die Kosten variieren dabei zwischen 50 und 1000 Euro. „Alle fünf Jahre sollte man klären, was aktuell und in Zukunft gemacht werden muss“ sagte Dallmayr.

Gerhard Fuhrmann

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Kommentare