Gefährlicher Weg zur Frankfurter Messe

Roman Kempf, Autor historischer Kriminalromane, liest am Donnerstag, 9. Februar, um 20 Uhr in den Räumen der Gemeindebücherei Aschheim aus seinem neuesten Werk „Frankfurter Messe“.

Seit dem Mittelalter war die Frankfurter Messe ein europäisches Großereignis, das Kaufleute und Besucher aus allen Ecken des Erdteils anlockte. Verkehrsgünstig an Rhein und Main gelegen, bot das halbjährlich stattfindende Spektakel Gelegenheit, an den internationalen Strömen von Waren, Geld und Menschen zu partizipieren. So gab die Messe Impulse für geschäftliche Expansion, aber auch für verbrecherische Unternehmungen. Zur Herbstmesse 1786 beschließt der junge Benediktinerpater Abel aus dem Kloster Amorbach im Odenwald das Risiko eines Messeauftritts in Frankfurt einzugehen. Als wirtschaftlicher Leiter der Abtei läßt er ein Frachtschiff zimmern, das Frankenwein aus dem Mainviereck an den Messeplatz Frankfurt bringen soll und dem Kloster neue, lukrative Handelsgelegenheiten erschließen soll. Das lockt kriminelle Elemente an. Pater Abel sieht sich plötzlich mit einem tödlichen Überfall maskierter Erpresser auf Abels Kompagnon und den Weintransport zur Frankfurter Messe konfrontiert und versucht mit allen Mitteln die Täter zu finden. „Frankfurter Messe“ ist der dritte „Fall“ des jungen Benediktinerpaters Abel. Nach dem großen Erfolg des ersten Kriminalfalles „Schöner Wein“ konnte Roman Kempf mit „Roter Stein“ daran anknüpfen. „Frankfurter Messe“ führt ins pralle Großstadtleben des späten 18. Jahrhunderts. Sorgfältig recherchierte Szenarien vermitteln sinnlich und direkt den Alltag der Messemetropole am Main. Nach der Lesung besteht Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem Autor. Karten (8 Euro inkl. Weinverkostung) gibt es ab sofort in der Gemeindebücherei Aschheim (Münchner Str. 8, Eingang Herdweg, Tel. 089/ 903 35 88).

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