Emmeram-Realschule Aschheim erhält einen Interimsbau

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Ein krachendes Jubiläum

Ein krachendes Jubiläum

Ein krachendes Jubiläum

Ausfahrt bald auch Zufahrt

Auf der Feldkirchner Seestraße herrscht reger Verkehr

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Tempo 30 und dennoch keine Ruhe: Der Blick von der Straße „Am Kiesgrund“ zur Seestraße in Feldkirchen.

Reger Verkehr herrscht auf der Straße „Am Kiesgrund“ in Feldkirchen; reger Verkehr herrscht somit auch auf der Seestraße, denn nur über diese gelangt man zum Gewerbe- und Kiesabbaugebiet „Am Kiesgrund“. Ein zweiter Betreiber beantragte jetzt, dass aus der nördlichen Ausfahrt des ehemaligen Kiesabbaugeländes eine Aus- und nun neu auch Zufahrt werden solle. Eine Abstimmung darüber wollte der Gemeinderat unisono aber erst dann treffen, wenn Bürgermeister Werner van der Weck und seine Verwaltung dem Gemeinderat ein entsprechendes Vertrags- papier vorlegen.

gut, Kontrolle ist besser“, will das Feldkirchner Ratsgremium genau informiert sein, was im Papier steht, damit man angemessen auf die Bürgeranfragen reagieren kann. Schlichtweg ungehalten sind die Anwohner der Seestraße, einer fast idyllisch anmutenden Anwohnerstraße mit Tempo-30-Limit. In Wirklichkeit ist diese jedoch ein Nadelöhr und einziger Zubringer und Abfahrt zur Straße „Am Kiesgrund“ und somit zu einem Gewerbegebiet mit Spedition, landwirtschaftlichem Versorgungs- und saisonalem Ernteverkehr sowie dem Schwerlastverkehr zum Kiesabbaugebiet.

Derzeit wird das Kiesabbaugebiet mit Aushubmaterial aus zwei Großbaustellen verfüllt: über das vorhandene Werks-Bahngleis mit Material von der Baustelle „Stuttgart 21“ und mit Lkw-Ladungen von der Baustelle „Zweite Stammstrecke München“. Nicht selten ist aufgrund der schmutzigen Straßen der Zweifel an der Funktionstüchtigkeit der Reifenwaschanlagen, die die Lkws beim Verlassen des Kiesabbaugebietes durchfahren müssen, gerechtfertigt.

Von Idylle können die Anwohner der Seestraße nur träumen, denn auch im Sommer und an schönen Tagen kommen viele Erholungssuchenden des Heimstettener Sees ebenfalls bei ihnen vorbei.

Die von van der Weck und der Verwaltung vorgeschlagenen neuen Bodenschwellen auf der Straße „Am Kiesgrund“ stießen bei UWV-Ratsmitglied Franz Golibrzuch auf Bedenken, seien diese doch erhebliche Lärmquellen. Doch auch wenn das Kiesabbaugelände schneller verfüllt werden sollte als bisher geplant, wird der Schwerlastverkehr durch den ÖPNV-Busverkehr ersetzt werden. Wenn, ja wenn der MVV dem von Feldkirchen geplanten neuen Busbahnhof nördlich des S-Bahnbahnhofs zustimmt.

ar

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