Die Rücklagen der Gemeinde steigen

Positives Rechnungsergebnis für 2019 in Feldkirchen

Auf fünf sehr erfolgreiche Jahre kann Feldkirchens Kämmerer Manuel Wagner zurückblicken. Rund 70 Millionen Euro kamen durch die Gewerbesteuer in die Kassen.
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Auf fünf sehr erfolgreiche Jahre kann Feldkirchens Kämmerer Manuel Wagner zurückblicken. Rund 70 Millionen Euro kamen durch die Gewerbesteuer in die Kassen.

Feldkirchen – Durch die Bank positiv sah der Feldkirchner Gemeinderat das Rechnungsergebnis 2019. Dazu hat vor alllem die Gewerbesteuereinnahme von 15,3 Millionen Euro beigetragen.Somit konnte die Gemeinde Feldkirchen die Ausgaben im Verwaltungshaushalt aus den laufenden Einnahmen finanzieren, einen beachtlichen Überschuss von 7,1 Millionen dem Vermögenshaushalt zuführen, um hier Investitionen zu tätigen. Letztendlich konnte die Gemeinde so die Rücklagen auf 15,5 Millionen Euro hochschrauben.

Auf fünf sehr erfolgreiche Jahre mit rund 70 Millionen Gewerbesteuereinnahmen blickt Feldkirchens Kämmerer Manuel Wagner zurück. Auch 2019 war für die Gemeinde Feldkirchen finanziell ein ertragreiches Jahr.

Die Steuern sprudelten im Verwaltungshaushalt neben den Gewerbesteuern 15, 3 Millionen Euro auch mit 1,8 Millionen Euro als Umsatzsteueranteil und 7,1 Millionen Euro beim Einkommensteueranteil. Im Vermögenshaushalt konnte man 167.000 Euro als Verkaufserlös der Grundstücke, die rund ein Jahrzehnt im Eigentum der Gemeinde waren, im so genannten Einheimischen-Wohnmodell erzielen; zuzüglich der 194.000 Euro für die Erschließungskosten. Nicht zuletzt brachte das alte Löschfahrzeug 8500 Euro in die Kasse. Auch hat die Messe München die Bauma-Parkplätze erworben, was der Kommune einen Grunderwerbsanteil einbrachte.

Mammut-Projekte

Gelder, die bei Feldkirchen mit seinen Mammut-Projekt „Bebauung des alten Raiffeisen-Geländes“, das mit gut 32 Million Euro abzüglich der etwa 30 Prozent Fördermittel zu Buche schlagen wird, oder auch zur Stützung der AFK-Geothermie und dem Ausbau des Areals der nördlich des S-Bahnhofs dringend gebraucht werden.

Für Unruhe sorgte der CSU-Antrag, die „Überprüfung der Auswirkung der Corona-Krise auf Haushalt und Finanzplan“ insbesondere im Hinblick auf das Jahr 2022. Ein Antrag, der nicht nur aufgrund des Shutdowns der Corona-Pandemie in vielen Kommunen gestellt wird.

„Wir beantragen, die Verwaltung damit zu beauftragen, gemeinsam mit dem Haupt-, Finanz- und Sozialausschuss sämtliche Einsparungsmöglichkeiten zu erörtern und Handlungsoptionen vorzuschlagen. Die endgültige Entscheidung der Umsetzung der Einsparungsmaßnahmen soll durch den gesamten Gemeinderat getroffen werden“. Der Antrag wurde in Feldkirchen mehrheitlich abgeschmettert. Im Vorfeld hatte Manuel Wagner die aufgrund der Pandemie fehlenden Gewerbesteuern mit aktuell 143.000 Euro beziffert und berichtete, dass 200.000 Euro seitens der Kommune derzeit den Unternehmen gestundet würden. „Alles noch im grünen Bereich“, so sein Fazit. Wohl aufgrund dessen verteidigte Bürgermeister Andreas Janson, dass dies allein die Aufgabe der Verwaltung sei.

ar

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