Versammlung verlief ruhig

Feldkirchner Bürgerversammlung: Bürgermeister van der Weck hat Neues

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Bei gut 60 Bürgern – darunter sehr viele amtierende, ehemalige und zukünftige Gemeinderäte und Amtsträger – fand die Bürgerversammlung Feldkirchen Interesse.

Die Bürgerversammlung in Feldkirchen verlief vergleichsweise ruhig. Trotzdem hatten die Bürger das ein oder andere Problem in der Gemeinde zu beklagen.

Feldkirchen — Mit dem von der Bürgermehrheit bejahten Antrag von Jürgen Claudi – Beleuchtung des Weges zwischen Olympiastraße und dem Sportfeld an der Autobahn – wird sich der Feldkirchner Gemeinderat in den kommenden drei Monaten zu befassen haben. Des Weiteren wurde der ruhende LKW-Verkehr und die ausfallende ÖPNV-Busse seitens der Bürger beklagt.

Mit einer positiven Nachricht überraschte Bürgermeister Werner van der Weck in seinem Bericht zur Gemeinde. Es wird einen kommunalen Feldkirchner Weihnachtsmarkt am Rathaus geben, der federführend vom TSV organisiert werden wird. Keine Woche zuvor stand dieser noch als zu behandelnder CSU-Antrag auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Da diese mangels Sitzungszeitüberschreitung nicht abgearbeitet wurde, wurde der Tagesordnungspunkt nicht behandelt. Von der neuen Entscheidung im Rathaus wurde die Antragstellerin nicht informiert.

Hatte in der Vergangenheit van der Weck auf Anfrage betont, dass er davon ausgehe, dass das Bräustüberl an der Hohenlindener Straße mit Fertigstellung der benachbarten Feldkirchner Höfe in Betrieb genommen werde, so räumte er jetzt ein, keine Kenntnis über die geplante Sanierung und Inbetriebnahme zu haben.

Auch Landrat Christoph Göbel griff in seinem Grußwort die Situation des Landkreises und die gute Zusammenarbeit mit Feldkirchen auf. Polizeiinspektionsleiter Karlheinz Schilling hatte ebenso keine Besonderheiten zu erläutern.

„Mangelnde Verkehrssicherheit“ im Bereich der TSV-Sportanlagen beklagte Brigitte Pfaffinger aufgrund der parkenden LKW, die die Einsicht in die Straßen und somit den heranfahrenden Verkehr verdecken. Da hierzu kein Antrag gestellt wurde, wird man sich im Gemeinderat nicht damit befassen. Was die Hohenlindener Straße betrifft, so ist diese eine übergeordnete, für deren Änderung die Gemeinde Feldkirchen Anträge stellen, aber nicht Anordnungen treffen kann.

Immer wieder falle in der Früh eine Buslinie aus, berichtete Stefan Seiffert. Eine Lösung des Problems hatte van der Weck nicht, da die Buslinien und Beauftragung der Busunternehmen Kreisangelegenheiten sind. 

ar


Mehr über Feldkirchen und den Münchner Nordosten gibt es in der Übersicht.

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