Schulbau im Münchner Nordosten

Erweiterungsbau in Kirchheim wird später fertig – Ein enormes Pensum

„Du wirst es mit unserer Unterstützung gut stemmen“, so Thomas Glashauser (l.), der mit Christoph Göbel (2.v.l.) sowie Andreas Janson (r.) den alten und neuen Vorsitzenden Maximilian Böltl als Stellvertreter unterstützen wird.
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„Du wirst es mit unserer Unterstützung gut stemmen“, so Thomas Glashauser (l.), der mit Christoph Göbel (2.v.l.) sowie Andreas Janson (r.) den alten und neuen Vorsitzenden Maximilian Böltl als Stellvertreter unterstützen wird.

Sowohl in Aschheim als auch in Kirchheim sind Schulen in Planung. Der Zweckverband der staatlichen Schulen im Münchner Osten hat die Planungen der Gemeinden im Blick und musste nun einräumen, dass es in Kirchheim wohl doch langsamer vorangeht.

Kirchheim – „Künftig werden es drei Schulen sein“, begann Maximilian Böltl, alter und neuer Zweckverbandsvorsitzender, die konstituierende Sitzung und unterstrich das enorme Pensum des Zweckverbands der staatlichen weiterführenden Schulen im Osten des Landkreises München, dem die drei Kommunen Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim sowie der Landkreis München angehören.

Gleich drei Schulen befinden sich in der Planungs- oder Bauphase. Der viel diskutierte Erweiterungsneubau des Gymnasiums in Kirchheim, die Erweiterung der Realschule in Aschheim sowie die Planung des neuen Gymnasiums in Aschheim. Mit Beginn des Schuljahres 2022/23 sollte der Erweiterungsneubau Kirchheim in Betreib gehen. Doch mit dem Fertigstellungstermin im September wird es nichts werden. „Im Rahmen der Ausführungsplanung wurde jedoch festgestellt, dass durch die Komplexität des Gebäudes der Bearbeitungszeitraum von vier Monaten nicht eingehalten werden konnte, was eine weitere Verzögerung zur Folge hatte. Somit verlängert sich die Ausführungsplanung Rohbau in Summe um sechs Monate“, wie man seitens der Verwaltung erklärte.

Da der vorgesehene Nachunternehmer für die Objektüberwachung für das Projekt dann nicht mehr zur Verfügung stand, musste ein geeignetes Büro zur Übernahme der Objektüberwachungsaufgabe gefunden werden, so die Verwaltung. Trotz intensiver Terminabstimmungsrunden im April und Mai 2020 konnten keine sinnvollen und realistischen Optimierungen des Bauablaufs ohne Mehrkosten eruiert werden. Fazit: Nach aktueller Planung wird die Schule in Kirchheim wahrscheinlich erst im November 2023 in Betrieb gehen. Auch das Risiko-Budget sinkt mit den steigenden Baupreisen.

Die Planungen für die St.-Emmeram-Realschule und das neue Gymnasium in Aschheim laufen weiter. Zufrieden zeigte sich Gabriele Frohberg-Hintzen, Schulleiterin der Realschule, mit dem in Modulbauweise errichteten Provisorium auf dem Aschheimer Schulcampus. Schüler und Lehrkollegium finden „die Ausstattung hervorragend“. Bei der Durchführung der Corona-Maßnahmen sei man „sehr gut von der Gemeinde unterstützt worden. Ohne Pavillon wäre das Ganze ein Supergau geworden“, so Frohberg-Hintzen. Aus vier Klassen habe man zehn Gruppen bilden müssen. Alle mussten pünktlich kommen, denn sonst wäre man nicht mehr hereingelassen worden. Auch von den Eltern habe sie „positive Rückmeldungen“ erhalten.

Matthias Wermuth, Studiendirektor des Kirchheimer Gymnasiums, berichtete über die gelungene Unterrichtung erkrankter Schüler, die mittels moderner IT von zu Hause aus den Unterrichtsstoff verfolgen können. 

ar

Mehr über den Münchner Nordosten gibt es in der Übersicht.

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