Noch eine neue Variante

Erneute Prüfung der Fahrtrichtungen zum Bahnhof Feldkirchen

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Ohne Umbau braucht‘s Geduld und Umsicht im Verkehr südlich des Bahnhofs.

Erneut wird in Feldkirchen die Fahrtrichtung der beiden Einbahnstraßen zum Bahnhof hin und vom Bahnhof weg geprüft. Derzeit wird der Verkehr über die Sonnenstraße zum Bahnhof und über die Bahnhofstraße weg geführt.

Der rege Busverkehr mit rund 400 Fahrten pro Tag, bedingt durch die einseitige Anfahrmöglichkeit des S-Bahnbahnhofs, sorgt bei den Anwohnern seit über einem Jahrzehnt für großen Unmut. Vor nahezu jeder Gemeinderatssitzung berichteten Bürger in der Fragestunde zunächst während des Begegnungsverkehrs von Beinahe-Unfällen und Schäden.

Aufgrund der Beratung durch Fachplaner beschloss deshalb vor gut einem Jahr der Feldkirchner Gemeinderat mittels Einbahnstraßenregelung die Verkehrssicherheit südlich der S-Bahn zu verbessern. Man habe beide Fahrtrichtungen geprüft, versicherte der Planer jüngst. Seiner Meinung nach wäre es sinnvoll, über die Sonnenstraße zum Bahnhof und über die Bahnhofstraße weg zu fahren. Doch dann, so die neue Befürchtung, sind die Schulkinder gefährdet. Einer baulichen Lösung nach Feldkirchner Ansicht standen die Argumente von MVV und Landratsamt entgegen. Jetzt soll die Gegenrichtung zur Einbahnregelung geprüft werden, die der Verkehrsplaner zwar schon einmal untersucht hatte, „aber nicht ganz so intensiv“, wie er im Ratsgremium bekannte. Ferner will man die Ampelschaltung an der Emmeran-/Sonnenstraße so regeln, dass nur in den verkehrsstarken Zeiten ein Lichtsignal erfolgt.

Nachdem nun die Schwarz- kiefer-Reste endgültig beseitigt wurden, stehen dem Bau für den barrierefreien Zugang zu den Bahngleisen keine Hindernisse mehr im Weg. Bleibt den Anliegern die Hoffnung, in zwei bis drei Jahren in einer ruhigeren Wohnsiedlung als der jetzigen zu wohnen – mit reduziertem Linienbusverkehr und ohne Baulärm. 

ar

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