Acht neue Klassenzimmer

Emmeram-Realschule Aschheim erhält einen Interimsbau

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Aufatmen an der Emmeram-Realschule Aschheim: Im Februar sollen acht zusätzliche Klassen- zimmer zur Verfügung stehen.

Endlich! Die lang erwartete und geplante Erweiterung der Emmeram-Realschule in Aschheim ist vom Zweckverband weiterführender Schulen im Osten von München auf den Weg gebracht. Ab dem 17. Februar 2020 soll der Schulbetrieb aufgenommen werden können.

In der Vergangenheit konnte die Realschule nur noch in Ausnahmefällen Schüler zusätzlich aufnehmen. Eigene Klassenräume waren für die Schüler schon längst nicht mehr an der Tagesordnung. Hingegen gab es ausgewiesene Wanderklassen.

Nun wird die Schulpavillon- anlage errichtet. Mit acht Regelklassenräumen soll das bestehende Raumangebot der Realschule erweitert werden. Hinzu kommen zwei Musikräume und drei Informatikräume, ein Lehrerzimmer mit Silentiumraum sowie ein Lernmittelraum. Natürlich werden sich auch der notwendige Erste-Hilfe-Raum und die entsprechenden Sanitäranlagen in der Schulpavillonanlage befinden, denn bei einer Nutzungsdauer von sechs Jahren ist auch bei milden Wintern der Gang über den Schulhof zu den Toiletten kaum zumutbar. Die Kosten für die Schulpavillonanlage mit einem Kaufpreis von rund 5,7 Millionen Euro übernimmt der Landkreis München zu 100 Prozent. Die drei Kommunen Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim können diesbezüglich aufatmen. Ihre kommunalen Haushalte werden damit nicht belastet.

Hingegen wird sich für Aschheim die Bereitstellung der Fläche im vierstelligen Euro- bereich verteuern. Zunächst ging man davon aus, dass der erforderliche Bodenaushub als unbelastet gilt und seine Verwendung uneingeschränkt möglich ist. Es hat sich aber herausgestellt, dass dieser leicht verunreinigt ist und somit seine Verwendung nur eingeschränkt zugelassen ist. Als Feldkirchens Gemeinderätin meldete sich Katharina Funk (SPD) bei den Anfragen der Zweckverbandsräte und brachte so die immensen Kosten des Gymnasiumsneubaus ins Spiel. „Landrat Christoph Göbel hat sich über die Einhaltung der Kostendeckelung bei der neuen Feldkirchner Dreifachturnhalle positiv geäußert“, begann Katharina Funk. Gleichermaßen soll doch bitte auch die noch zu erwartende Kostenberechnung für den Gymnasiumsneubau gedeckelt werden. Noch sind es nur Kostenschätzungen von rund 98 Millionen Euro, so Funk und befürchtete, dass die Kosten steigen werden. Die Kostenrechnung sei zu deckeln, wiederholte sie. „Das werden wir zu gegebener Zeit diskutieren“, erklärte Zweckverbandsvorsitzender Maximilian Böltl kurz. Aktuell sucht man nach einem IT-Spezialisten, der Realschule und Gymnasium betreuen soll. Ein Thema, mit dem sich der Zweckverband noch einmal beschäftigen wird. 

ar

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