Kirchheims Ortsmitte wird aufgehübscht

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Wirtschaftsempfang der Gemeinde Kirchheim

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Gebührenfreiheit nicht im Fokus

Diskussionen über Kindergartengebühren in Feldkirchen

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In Feldkirchen wird es keine kostenfreie Kinderbetreung geben.

Ab September müssen Münchner für Kindergärtenplätze keine Gebühren mehr zahlen. Die Stimmen für die Gebührenfreiheit sind auch im Landkreis lauter geworden.

Nach teils heftiger Debatte, beschloss der Feldkirchner Gemeinderat gegen die Stimme von Herbert Vanvolsen (CSU): Künftig tagt ein Arbeitskreis, der sich aus Vertretern der Kita-Trägern, Kommunalpolitik und der Gemeinde zusammensetzt. Der Fokus richtet sich darauf „die Qualität des Personals in gemeindlichen Einrichtungen zu erhöhen“, aber auch „mögliche Probleme festzustellen und zu klären“.

Ohnehin bestand in der vorangegangen Ratssitzung Konsens, dass man in einem Arbeitskreis das Thema behandeln sollte. Schon vor Monaten hatte Bürgermeister Werner van der Weck einen Workshop zum gleichen Thema angeregt, zu dem er Vorschläge von den Fraktionen erbeten hatte. Eine einzige Fraktion hätte sich gemeldet, so van der Weck. „Das waren dann wir“, freute sich Herbert Vanvolsen (CSU). Stillschweigen bei Grünen, UWV, SPD und der Fraktion Bürgervereinigung Feldkirchen (parteifrei – drei ehemalige CSU-Fraktionsmitglieder). Der Arbeitskreis solle sich auch damit befassen, was mit Trägern passiert, bei denen es nicht läuft. Die Palette der kommunalpolitischen Ansichten zu Kinderbetreuung ist breit gefächert. Die SPD-Feldkirchen plädiert öffentlich für Gebührenfreiheit der Kindergartenplätze, die Grünen wollen diese erst diskutiert wissen und seitens der CSU hält man Elternbeiträge, um die Betreuungsqualität möglicherweise auch mit mehr Personal zu verbessern, für angebracht.

Feldkirchens zweiter Bürgermeister Andreas Janson (UWV) sah den von den Grünen nun förmlich beantragten Arbeitskreis — zunächst zur Gebührenfreiheit, was abgeändert wurde — als obsolet an. Denn schon jetzt werden mehrmals im Jahr die Dinge zwischen Trägern und Gemeindeverwaltung besprochen. Zudem müsse er die Teilnahme der Grünen an bestehenden Arbeitskreisen bedauerlicher Weise meist vermissen. Dass die Eltern am Arbeitskreis teilnehmen hielten parteiübergreifend viele für nicht angebracht. „Ich sehe keine Eltern“, schaute sich Dorothea Probst (UWV) um, „die interessiert der Arbeitskreis nicht“. Die Zuschauerplätze waren so gut wie leer.

Das war nicht immer so. Doch derzeit scheinen in Feldkirchen rein räumlich genügend Kinderkrippen- und Kindergartenlätze vorhanden zu sein. Das Angebot scheint der aktuellen Nachfrage zu entsprechen. Allein Christian Wilhelm (SPD) sprach erneut das Thema an. In einer Feldkirchner Kindertagesstätte stünden über 60 Betreuungsplätze zur Verfügung, die nicht belegt sind, weil das Personal fehle. Er finde aber auch keine Stellenausschreibung des Trägers. Dem hielt van der Weck entgegen, dass der Träger versichert habe, die Stellen auszuschreiben. 

ar

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