Baubeginn noch im Januar

Viele Feldkirchener nutzten die Gelegenheit, sich beim Neujahrsempfang in gemütlichem Ambiente auszutauschen. Foto: H.R.

Die Gemeinde Kirchheim steht beim Bau der neuen Kinderkrippe an der Poinger Straße unter Zeitdruck, um staatliche Fördergelder nicht zu verlieren. Deshalb wird so schnell wie möglich mit den Arbeiten begonnen. Auch liegt inzwischen eine gesicherte Kostenberechnung vor. Der zweistöckige Neubau kostet 4,4 Millionen Euro.

Nachdem sich die Standortfindung für eine neue Krippe lange hingezogen hat, drängt jetzt die Zeit. Die Gemeinde hat zwar eine Zusage der Regierung von Oberbayern über Zuschüsse von 947.000 Euro. Doch diese fließen nur, wenn der Neubau bis Ende 2013 nicht nur in Betrieb gegangen, sondern auch komplett abgerechnet ist. Deswegen muss er spätestens im August nächsten Jahres stehen. Aufgrund des engen Zeitplans sind auf dem Grundstück direkt neben dem S-Bahnhof zur Vorbereitung schon im Dezember einige Bäume gefällt worden. Nachdem dann das Landratsamt München kurz vor Weihnachten die Baugenehmigung erteilt hat, wurden umgehend die Abbrucharbeiten für die beiden bestehenden Gebäude ausgeschrieben. So kann damit schon am 23. Januar begonnen werden. Das sind zwei Monate früher als ursprünglich geplant. Das Bauamt möchte gern einen zeitlichen Puffer schaffen, um unvorhergesehene Verzögerungen ausgleichen zu können, die im Baugewerbe etwa durch Insolvenzen immer wieder vorkommen. Die weiteren Bauleistungen werden derzeit ausgeschrieben. Der Gemeinderat hat die Kosten von 4,4 Millionen Euro jetzt mit nur einer Gegenstimme genehmigt. Nur Florian Schmid (CSU) votierte dagegen. Geplant ist ein zweistöckiges Gebäude, das aufgrund der Tieflage des Grundstücks zur Straße hin nur einstöckig erscheint. Hier sollen 48 Krippenkinder in vier Gruppen Platz finden. Auch eine Unterkellerung und eine automatische Raumbelüftung sind vorgesehen. Die diskutierte Aufstockung um ein weiteres Geschoss, etwa für Personalwohnungen, hat der Gemeinderat wegen des Zeitdrucks abgelehnt, um die Fördergelder nicht noch weiter zu gefährden. Doch die technischen Voraussetzungen für eine spätere Aufstockung werden mitgeschaffen. Kein Verständnis zeigten die Räte dafür, dass die AFK trotz intensiver Bemühungen der Verwaltung bisher keinen rechtzeitigen Anschluss an die Geothermie zugesagt hat. Bleibt es dabei, muss vorübergehend eine Gasheizung eingebaut werden. – FL –

Auch interessant:

Meistgelesen

Keine Traglufthalle für den SVH
München Nordost
Keine Traglufthalle für den SVH
Keine Traglufthalle für den SVH
Sonderpreis für Kirchheimer Filmgruppe
Sonderpreis für Kirchheimer Filmgruppe
Junioren-Sichtungstraining
Junioren-Sichtungstraining
Glasperlen selbstgemacht
Glasperlen selbstgemacht

Kommentare