Der Verkehr kann auf vier Spuren rollen 

Ausbau der A99 zwischen Autobahnkreuz München-Nord und Aschheim

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Projektleiter Helge Clauß und Verkehrsminister Hans Reichhart können sich über den Abschluss des achtstreifigen Ausbaus der A99 zwischen dem Autobahnkreuz München-Nord und Aschheim freuen.

Der Verkehr rollt: Zwischen Aschheim und dem Autobahnkreuz München-Nord ist der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart/Lindau auf der neu ausgebauten Fahrbahn freigegeben worden.

Obwohl die Arbeiten zu den Schutzsystemen im Mittelstreifen noch laufen, können drei der vier neuen Fahrspuren in Fahrtrichtung Stuttgart/Lindau bereits befahren werden. Die vierte Fahrspur ist in einem Monat ebenfalls soweit. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf insgesamt 170 Millionen Euro.

Für Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart ist das Geld gut angelegt: „Wir bauen mit der A99 eine wichtige Verkehrs-

ader um die Metropolregion München aus. Damit entlasten wir die Stadt vom Stau und sorgen gleichzeitig für mehr Sicherheit auf der Straße.“

Auch in Fahrtrichtung Salzburg ist die Verkehrsfreigabe in Sicht: Ab 20. November wird auch hier der Verkehr auf allen vier neu gebauten Fahrstreifen rollen. Mit der Freigabe der Fahrbahn in Fahrtrichtung Salzburg wird zudem die Direkt-

rampe von der A9 auf die A99 zweispurig befahrbar sein.

Der Freistaat Bayern hat im Auftrag des Bundes die Autobahn A99 einschließlich der Entwässerung und der Schutzsysteme komplett erneuert und damit fit für die Zukunft gemacht. Gleichzeitig wurden die baulichen Vorbereitungen für eine Seitenstreifenfreigabe geschaffen, damit im Laufe des nächsten Jahres auch die Seitenstreifen in den Hauptverkehrs- und Urlaubszeiten für den Verkehr frei geschaltet werden kann. „Um den Straßenverkehr sicherer, effizienter aber auch umweltverträglicher zu machen, setzen wir ganz gezielt auf intelligente Verkehrssysteme wie dynamische Verkehrsbeeinflussungsanlagen. So auch auf der A99: Hier werden die Autofahrer zu Spitzenzeiten künftig zehn Fahrstreifen nutzen können“, so Reichhart. Mit dem Ausbau der Autobahn A99 auf acht Fahrstreifen – vier pro Fahrtrichtung – wurden auch 13 Brücken abgebrochen und neu gebaut sowie drei Brücken grundhaft instandgesetzt.

Darüber hinaus hat der Freistaat umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen errichtet. Neben bis zu acht Meter hohen Lärmschutzwänden wurde auch ein durchgehender lärmmindernder Asphalt eingebaut. „Damit erreichen wir für die Anwohner die technisch höchst mögliche Lärmminderung. Weniger Lärm bedeutet für jeden Einzelnen mehr Lebensqualität“, betont  Reichhart. Der Minister wies zudem darauf hin, dass beim Ausbau erstmalig in großem Stil das anfallende Abbruchmaterial der alten Autobahn und der Brücken direkt auf der Baustelle wieder aufbereitet und vor Ort wieder eingebaut wurde. Reichhart: „Damit konnten wir wertvolle Rohstoffe einsparen und Ressourcen schonen. Durch den Einbau von rund einer halben Million Tonnen Recyclingbaustoffen konnten wir auch rund 14.000 Lkw-Fahrten einsparen. So geht effizientes und umweltschonendes Bauen heute.“  

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