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Es geht rund in Kirchheim

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Landrat Christoph Göbel, Verkehrsminister Christian Bernreiter und Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl (v.l.) beim symbolischen Spatenstich für den neuen Kreisverkehr.
Landrat Christoph Göbel, Verkehrsminister Christian Bernreiter und Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl (v.l.) beim symbolischen Spatenstich für den neuen Kreisverkehr. © Fuhrmann

Die unfallträchtige Kreuzung der Kreisstraße M1 und der Weißenfelder Straße wird umgebaut und bekommt neue Radwege und Bushaltestellen. 

Lastwagen transportieren Erde, Arbeiter hantieren mit Mess­instrumenten und ringsum tobt der Verkehr auf den eingeengten Fahrspuren im Kreuzungsbereich der Kreisstraße M1 und der Weißenfelder Straße. Daneben ein aufgeschütteter Erdhaufen mit mehreren Spaten. Der bekommt am 27. Juni am frühen Morgen hohen Besuch: Hier soll der symbolische Spatenstich für den neuen Kreisverkehr erfolgen, zu dem der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter, Landrat Christoph Göbel und Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl gekommen sind.

Das Projekt an der Gemeindegrenze zwischen Feldkirchen und Kirchheim soll die Verkehrssituation an dem Knotenpunkt entschärfen und durch weitere Baumaßnahmen den Radverkehr sowie den ÖPNV stärken. Werden doch entlang der Kreisstraße M1 ein Geh- und Radweg sowie vier neue barrierefreie Bushaltestellen auf Höhe der Weißenfelder Straße und der Ammerthalstraße errichtet. Die werden dann von den Expressbus-Linien X203 und der Linie 206 angefahren und damit ist das Gewerbegebiet an der Weißenfelder Straße leichter erreichbar.

2,97 Millionen Euro wird das Ganze kosten, wobei sich der Freistaat durch verschiedene Förderungen mit insgesamt 1,24 Millionen Euro beteiligt, was von Landrat Christoph Göbel und Bürgermeister Maximilian Böltl erfreut zur Kenntnis genommen wurde. Der bedankte sich bei den Bürgern, die für die Baustellen und Umleitungen Verständnis aufbringen. Die sollten nach Aussage von Christoph Göbel bis spätestens Dezember 2022 vorbei sein.

„Es freut mich ganz besonders, den Landkreis sowohl beim Kreuzungsumbau, dem Geh- und Radwegbau und dem Ausbau des ÖPNV bestmöglich zu unterstützen. Dafür nehmen wir gerne 1,24 Millionen Euro Fördermittel des Freistaats Bayern in die Hand“, so Staatsminister Christian Bernreiter.

„Mit der neuen Verkehrsführung im Gewerbegebiet Heimstetten verbessern wir nicht nur die Sicherheit aller Verkehrs­teilnehmer ganz wesentlich, sondern ermöglichen mit dem straßenbegleitenden Geh- und Radweg sowie dem barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen gleichzeitig ein schnelleres und komfortableres Vorankommen sowohl für mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen als auch für Fußgänger und Radfahrer. Damit fügen wir dem Mobilitätsnetz im Landkreis einen weiteren wichtigen Baustein hinzu“, erläutert Landrat Christoph Göbel.

Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl ergänzt: „Kirchheim kommt voran – es freut uns, dass sich an dieser Entwicklung auch der Freistaat Bayern und der Landkreis München beteiligen. Unsere Region braucht auch künftig deutlich mehr Investitionen in eine funktionierende Infrastruktur.“

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