Der Gesamtplan bleibt weiterhin bestehen

Umbau der Kelten-Grundschule in Aschheim

Das Baugelände an der Aschheimer Keltengrundschule ist eingezäunt. Noch ist die Schulturnhalle für die Kinder nicht zugänglich, ohnehin wird dies im laufenden Schulbetrieb durch einen Tunnelgang erfolgen.
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Das Baugelände an der Aschheimer Keltengrundschule ist eingezäunt. Noch ist die Schulturnhalle für die Kinder nicht zugänglich, ohnehin wird dies im laufenden Schulbetrieb durch einen Tunnelgang erfolgen.

Aschheim – Stets stand und steht die Aschheimer Kelten-Grundschule auf der Tagesordnung des Aschheimer Ratsgremiums. Unter Bürgermeister Thomas Glashauser haben die Gemeinderäte in der vergangenen Legislaturperiode einen Gesamtplan erstellt, der die Schulfamilie vor Kleinlösungen aufgrund ständig drängender Platzprobleme bewahren soll. Ein Antrag, der das geplante Hausmeisterhaus überflüssig machen sollte, wurde nun gegen vier Stimmen der Grünen abgelehnt.

Die Keltengrundschule liegt am nordwestlichen Ortsrand. Direkt vor der Türe können eine Sport- und Spielwiese genutzt werden. Hort und Mittagsbetreuung sind mit im Haus untergebracht. Viele Kleinlösungen wurden in der Vergangenheit realisiert. Erst 2013/14 wurde ein Klassen-Trakt angebaut, damit über 400 Grundschüler ausreichend Platz für ihren Schulalltag haben. Allerdings fehlte unter anderem eine richtige Schulturnhalle. Die Planungen begannen und ebenso die Bauausführung.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden die Fassadenarbeiten für rund 246.000 Euro, die Gebäudeleittechnik für 68.000 Euro sowie Abdichtungsarbeiten an der Sporthalle für 293.000 Euro beschlossen.

Auch ein Antrag der Grünen-Fraktion stand auf der Tagesordnung. „Der Abriss und Neubau des Hausmeisterbungalows solle eingestellt werden“, forderte die Umwelt-Partei. Rund 750.000 Euro soll das neue Hausmeisterhaus laut Planung kosten. Doch nicht nur dagegen wehrten die Grünen sich. Vielmehr bliebe, wenn das neue Hausmeistergebäude errichtete werde, „zu wenig Grünflächen zwischen Turnhalle und Friedhof bestehen“. Und „angesichts kommender erforderlicher Umbauten an der Keltengrundschule könnte man eine Hausmeisterwohnung integrieren ohne zusätzliche Flächen zu versigeln und dabei zudem erhebliche Kosten einsparen“.

Gegen das Integrieren der Hausmeisterwohnung sprächen die Vorgaben, wo eine Hausmeisterwohnung auf dem Schulgelände zu platzieren ist, so der Architekt. Keineswegs im Schulgebäude, aber auch nicht als Storchennest auf dem Schulgebäude sei ein Hausmeisterquartier erlaubt. Schwierig sei es ohnehin, derzeit solche Beschlüsse zu fassen, da man nicht nur seit 2015 plane, sondern auch die Aufträge bereits vergeben habe, erläuterte Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU). Im Rat hätte man allerdings gerne auch eine kostengünstigere Variante des Gebäudes gesehen. 

ar


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