Aschheim verdoppelt seine Rücklage

Ein Haushaltsvolumen von 92 Millionen Euro

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Mit der Aschheimer Gemeindemedaille in Gold ehrten Aschheims Bürgermeister-Trio, Thomas Glashauer (2.v.re.), Maria Knoller und Georg Hornburger, Bernhard Reisert (2.v.li.), der seit 30 Jahren Vorsitzender des Krieger- und Veteranenvereins ist.

Beim Neujahrsempfang in Aschheim gab es Ehrungen, Rückblicke, Zukunftsprognosen und eine überraschende Nachricht zum Thema Finanzen in der Gemeinde.

Aschheim – Glück, Gesundheit und Zufriedenheit wünschte Aschheims Bürgermeister Thomas Glashauser den Gästen des Neujahrsempfangs. Es folgte eine teils launige Neujahrsrede, in der Glashauser zwischen den persönlichen Begrüßungen von besonderen Gästen fast unbekümmert lässig wichtige Informationen einfließen ließ.

Zufrieden zeigte er sich, dass er als Aschheims Bürgermeister bei Verhandlungen mit der Landeshauptstadt nicht mehr der kleine Dorfbürgermeister ist, sondern man auf Augenhöhe als gleichwertiger Partner verhandeln könne. Nicht weniger als etwa 40.000 Neubürger will die Stadt München in unmittelbarer Nachbarschaft in den kommenden Jahren ansiedeln, was für Aschheim-Dornach und die angrenzenden Stadtsteile erhebliche Auswirkungen mit sich bringen wird. So ist Glashauser mit den Vorsitzenden der Bezirksausschüsse, die er herzlich begrüßte, stets in Kontakt denn man sitzt im gleichen Boot.

Des Weiteren hieß er Dr. Philipp Ullrich, Vorsitzender von Expo-Gate-München Dornach willkommen. Spricht man vom Gewerbe und Unternehmen, so bleibt es nicht aus als Oberhaupt einer Kommune an die Gewerbesteuer zu denken. Doch nicht die Steuer an sich hob Glashauser hervor, sondern das Haushaltsvolumen der rund 9.000 Einwohner zählenden Gemeinde Aschheim: 92 Millionen Euro! Doch damit nicht genug Aschheim konnte nach ersten Berechnungen seine Rücklagen von geplanten neun Millionen Euro um weitere neun Millionen Euro erhöhen und hat jetzt 18 Millionen Euro auf der hohen Kante. Die Freude sei groß, dennoch mahnte Bürgermeister Glashauser, dass große Investitionen wie die Schulbauten und der Rathaus-Neubau ins Haus stündenund man wohl überlegt mit dem Geld umgehen müsse. 

ar


Mehr über Aschheim und den Münchner Nordosten gibt es in der Übersicht.

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