Projekte in Moosach

Moosach soll belebt werden

Das neue Stadtteilzentrum ist das wichtigste Projekt im Jahr eins nach dem Amoklauf am OEZ.

BA-Vorsitzende Johanna Salzhuber

Das Jahr 2016 wird in Moosach wohl noch lange mit dem Amoklauf am OEZ verbunden bleiben. Zum Jahrestag am 22. Juli soll es eine Gedenkfeier samt Baumpflanzung geben. Außerdem wird ein Gedenkort eingerichtet, der momentan noch entworfen wird. Nicht das einzige Projekt in Moosach im neuen Jahr: 

• Baubeginn des Stadtteilzentrums der Volkshochschule im Spitz an der Baubergerstraße. „Das Zentrum soll Moosach beleben“, erklärt BA-Vorsitzende Johanna Salzhuber. Im Frühling beginnen die Arbeiten, etwa ein Jahr Bauzeit ist anvisiert. Eine schwierige, weil enge Baustelle.

• Auf dem Meiller-Gelände entsteht das große Wohnbaugebiet Memminger Platz (700 Mietwohnungen).

• Der große Bus-Betriebshof samt Betriebswohnungen entsteht an der Ecke Hanauer Straße/Georg-Brauchle-Ring. Vor allem der attraktiv gestaltete Eingangsbereich wird das Viertel künftig prägen. Spätestens 2018 muss die MVG aus Laim umziehen.

• Das Freizeitheim Arche in der Briegerstraße an der Grenze zu Untermenzing wird ausgebaut. Ein Festbau ersetzt die Con­tainer, er kann ab 2018 genutzt werden. Ein großes Haus für Kinder (Krippe, Kita, Hort) in der direkten Nachbarschaft ist bereits entstanden.

• Der Amphionpark wird neu gestaltet, die Spielplätze werden neu ausgestattet. Auch einen neuen Bolzplatz soll es geben.

• Der Sportplatz Saarlouiser Straße bekommt einen Kunstrasenplatz. Leider ist die Fläche zu klein für eine große Bezirkssportanlage, auf die Moosach weiter warten muss.

• Die Generalsanierung des Schulzentrum Merseburger Straße wird sich das ganze Jahr hindurch ziehen.

• Im Rahmen des Programms „Wohnen für Alle“ entsteht am Dantepark ein Pilotprojekt mit Einzelappartements, aber auch mit Wohnungen für Familien. mh

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