TUM

Großes Vorbild im DomagkPark

Untersuchung der TUM: Energiefresser sind vor allem Bau und Abriss

Energieeffizienz ist eines dieser Wörter, die immer wieder gebraucht – und selten richtig verstanden werden. Die Technische Universität München (TUM) berechnete und optimierte nun erstmals die Ökobilanz eines genossenschaftlichen Wohngebäudes über den gesamten Lebenszyklus von 50 Jahren; von der Gewinnung der Rohstoffe über die Nutzung bis zum Recycling der Baumaterialien nach dem Abriss. Die Wahl fiel auf den Komplex wagnis-ART im DomagkPark auf dem Gelände der ehemaligen Funkkaserne (Foto).

„Bisherige Ansätze in der Planung beschränken sich in der Regel darauf, die Energiebilanz während des Betriebes zu optimieren“, erklärt Architektin Patricia Schneider von der TUM. Ein großer Fehler, denn die Bausubstanz sorgt für so viel Treibhauspotenzial wie 46 Jahre Gebäudebetrieb. Und mit der Energie, die Bau und Abriss benötigen, können die Bewohner 14 Jahre heizen. Der Bau eines Gebäudes hat also einen enormen Einfluss auf dessen Gesamt-Energiebilanz. Durch die Auswahl geeigneter Materialien lässt sich die Belastung auf die Umwelt enorm minimieren. Günstig ist es auch, auf Tiefgaragen so weit wie möglich zu verzichten, die Konstruktion aus Stahl und Zement benötigt viel Energie.

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