Ein Treffen, das Mut macht

Ein großer Moment für Johannes Singhammer: Der Bundestagsabgeordnete für den Münchner Norden durfte jetzt in einer Privataudienz den Papst treffen. Foto: kn

Bundestagsabgeordneter Johannes Singhammer erhält Papst-Audienz

MÜNCHEN Große Ehre für Johannes Singhammer: Der Bundestagsabgeordnete für den Münchner Norden hatte gerade eine Privat-Audienz beim Papst. Wie es dazu kam, was das Treffen dem Politiker bedeutet, hat er im Interview verraten. Herr Singhammer, wie kam denn der Papst-Besuch zustande? „Ich habe über die Botschaft nachgefragt, ob denn eine Audienz für die CSU-Landesgruppe möglich wäre. Und das war es. So sind wir zu acht nach Rom gefahren.“ Warum wollten Sie unbedingt in den Vatikan? „Hintergrund ist zum einen, dass der Papst im September nach Deutschland kommt und vor dem Deutschen Bundestag sprechen wird. Zum anderen habe ich den Heiligen Vater auch schon einmal in Rom besucht, als er noch Kardinal war. Treffen mit ihm geben einem Mut, weiterhin für christliche Werte einzustehen – auch in der Politik.“ Wie lief die Audienz ab? „Zuerst gab es in der großen Halle des Petersdoms die so genannte Generalaudienz. Anschließend wurden wir in einen Saal gebracht, in dem wir auf den Papst gewartet haben. Als er kam, hat er uns gleich begrüßt, und jeder konnte ein paar Worte mit ihm wechseln. Dann hat er auf seinem Stuhl Platz genommen und seine Freude über unseren Besuch ausgedrückt.“ Und worüber haben Sie mit dem Papst gesprochen? „Über die Präimplantationsdiagnostik – also über den Umgang mit noch nicht in den Mutterleib eingepflanzten Embryonen. Wir sind beide strikt gegen diese Untersuchungen.“ Gab es denn einen Verhaltenskodex für die Audienz? „Naja, uns wurde schon mitgeteilt, dass wir uns ordentlich anziehen sollen. Aber das ist ja eh selbstverständlich. Die Frauen mussten Schleier tragen. Sonst war alles ganz entspannt.“ Das Interview führte Tanja Bitterer

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