Sicherer Radlweg am "Fidschi"

Ortstermin der Gemeinderäte aus Aschheim, Kirchheim und Feldkirchen

Die Bauausschuss-Mitglieder der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim trafen sich am Heimstettener See zu einer Ortsbesichtigung, um vor Ort die Gefahrensituation für Schulkinder zu besprechen. Mit von der Partie waren auch die Elternbeiräte der weiterführenden Schule sowie die Ortsobmänner als Vertreter der Landwirtschaft. Auf Einladung des Aschheimer Bürgermeisters Helmut J. Englmannn wurde vor Ort die Situation für die Schulkinder aus Heimstetten und Feldkirchen besprochen. Die Schüler sind auf ihrem Schulweg mit dem Radl auch am Heimstettener See unterwegs, wie etwa die Heimstettener Schüler zur staatlichen Realschule St. Emmeram in Aschheim oder auch die Schüler aus Feldkirchen Nord, die nach Kirchheim zum Gymnasium und zur Hauptschule wollen. Bei der Ortsbesichtigung wurden nach einer Erläuterung der Gesamtsituation bereits Lösungsvorschläge ausführlich diskutiert. Das daraus resultierende Konzept der Gemeindeverwaltung wurde nun dem Aschheimer Bauausschuss vorgestellt und einstimmig befürwortet. Ja sagte der Ausschuss auch zu dem dafür notwendigen Grunderwerb auf Aschheimer Flur. „Unser Ziel ist es, den Schülern zum Schulbeginn am 15. September eine verbesserte und sichere Radwegsituation zu bieten“, so Bürgermeister Helmut J. Englmann. Das Konzept der Gemeindeverwaltung favorisiert eine Entzerrung des motorisierten Verkehrs und des Fahrradverkehrs. Um das zu ermöglichen sollen die Kinder von der Realschule St. Emmeram in Aschheim über Feldwege gen Kirchheim radeln können, dafür müsste die Gemeinde Kirchheim auf ihrer Flur Grund erwerben. Die Aschheimer müssen ebenfalls Grund erwerben, damit südlich der Parkplätze am Heimstettener See der Geh- und Radweg verlegt werden kann. Der motorisierte Verkehr soll mit 10 km/h Höchstgeschwindigkeit, die bereits jetzt erlassen worden sind, östlich und westlich dieses Radweges vorbeigeführt werden. Eine kritische Einfahrt zu den Parkplätzen wird etwas weiter nach Osten verlegt. So können die Kinder sicher zur Hauptschule und zum Gymnasium Kirchheim gelangen. Auch Feldkirchen muss ebenfalls einen Beitrag zur Sicherheit der radelnden Kinder leisten und die Straße von Feldkirchen zum See mit 30 km/h-Schildern ausstatten. Die Kosten für die Gesamtmaßnahmen werden – wenn alle drei Gemeinden dem Konzept zustimmen – auf die drei Kommunen und den Erholungsflächenverein aufgeteilt. Nicht realisiert werden kann jedoch die Anregung von Hans-Joachim Jänsch (SPD), der sich wünschte, dass die Straße südlich der Seeparkplätze nur für die Landwirtschaft benutzbar sein sollte. Dies sei laut Englmann nicht machbar, da ja auch die Badegäste zum See und der Rettungsdienst zum Badesee fahren müssen.

Auch interessant:

Meistgelesen

Boardinghaus-Boom in München - Ist Moosach besonders stark betroffen?
Boardinghaus-Boom in München - Ist Moosach besonders stark betroffen?
Nach Brand in Münchner Studentenwohnheim: Schwerstverletzte Studentin (23) ist verstorben
Nach Brand in Münchner Studentenwohnheim: Schwerstverletzte Studentin (23) ist verstorben
Feldmoching: Vereine klagen über Hallen-Situation in München - Stadt sieht jedoch keinen Handlungsbedarf
Feldmoching: Vereine klagen über Hallen-Situation in München - Stadt sieht jedoch keinen Handlungsbedarf
Trauriger Schicksalsschlag: Waggi Schneiders Kampf gegen Borreliose
Trauriger Schicksalsschlag: Waggi Schneiders Kampf gegen Borreliose

Kommentare