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Post vom Nachbarn

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Am vergangenen Samstag wurde – musikalisch begleitet von der Blasmusik Aschheim – der neue Dornacher Maibaum ins Wachstüberl eingeholt und im Wachstüberl im Haller Hof diebessicher eingelagert. Viel Arbeit wartet jetzt auf die Dornacher Vereine, um den Baum bis zum 1. Mai zu bearbeiten und zu bemalen. Aber es bleibt natürlich auch Zeit zum Feiern im Wachlokal, das täglich von 20 bis 6 Uhr besetzt ist. So findet am kommenden Samstag, 21. April, ab 19 Uhr eine Schlager- und Oldieparty mit Musik aus den 70er Jahren statt, am Sonntag, 22. April, sind dann ab 10 Uhr alle zum gemeinsamen Maibaumstreichen mit anschließendem Frühschoppen eingeladen. Am Freitag, 27. April, ab 19 Uhr laden die Vereine zu einer „Spring Break-Party ein und am Sonntag, 29. April, ab 18 Uhr zu einem Couplet-und Gstanzlsängertreffen. Karten dafür gibt’s übrigens ab sofort für 5 Euro in der Bäckerei Hornburger. 		Fotos: Charly D
Am vergangenen Samstag wurde – musikalisch begleitet von der Blasmusik Aschheim – der neue Dornacher Maibaum ins Wachstüberl eingeholt und im Wachstüberl im Haller Hof diebessicher eingelagert. Viel Arbeit wartet jetzt auf die Dornacher Vereine, um den Baum bis zum 1. Mai zu bearbeiten und zu bemalen. Aber es bleibt natürlich auch Zeit zum Feiern im Wachlokal, das täglich von 20 bis 6 Uhr besetzt ist. So findet am kommenden Samstag, 21. April, ab 19 Uhr eine Schlager- und Oldieparty mit Musik aus den 70er Jahren statt, am Sonntag, 22. April, sind dann ab 10 Uhr alle zum gemeinsamen Maibaumstreichen mit anschließendem Frühschoppen eingeladen. Am Freitag, 27. April, ab 19 Uhr laden die Vereine zu einer „Spring Break-Party ein und am Sonntag, 29. April, ab 18 Uhr zu einem Couplet-und Gstanzlsängertreffen. Karten dafür gibt’s übrigens ab sofort für 5 Euro in der Bäckerei Hornburger. Fotos: Charly D

Die im Rahmen der Flächennutzungsplanänderung von Ascheim geplante Neuausweisung von Gewerbegebieten an der Grenze zu Unterföhring veranlassten Unterföhrings Bürgermeister Franz Schwarz jetzt zu einem offenen Brief an seinen Aschheimer Amtskollegen Helmut J. Englmann.

„Die 29. Flächennutzungsplanänderung der Gemeinde Aschheim, in der u.a. die Neuausweisung von rund 450.000 Quadratmetern zusätzlicher Gewerbeflächen vorgesehen ist, gibt (...) Grund zum kritischen Nachdenken. Die besondere Note gewinnt diese (...) Aschheimer Ortsplanung dadurch, dass diese Flächen unmittelbar an der östlichen Grenze von Unterföhring liegen“, so Unterföhrings Bürgermeister Franz Schwarz in seinem Brief an Aschheims Rathauschef Helmut J. Engl- mann. Was ihn zudem auf die Palme bringt: In Unterföhring wird vermutet, dass diese Flächen überwiegend über Gemeindegebiet Unterföhring und die Kreisstraße M 3 erschlossen werden sollen. Im Rahmen der Anhörung der vorgezogenen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange habe deshalb Unterföhring gegen die Nutzung mit „autobahnorientiertem Gewerbe“ ausdrückliche Einwendungen erhoben, schließlich dürfte es sich bei den hier anzusiedelnden Firmen – so Schwarz – um Speditions- und/oder Logistikunternehmen handeln, „die in unserem sowieso schon stark verkehrsmäßig belasteten Raum eine unerträglich starke Zusatzbelastung nach sich ziehen“ werden. Die Verkehrszahlen auf der Kreisstraße M 3, Bundesstraße B 471 und A99 würden laut Schwarz hier eine deutliche Sprache sprechen. Deshalb wird Unterföhring auf keinen Fall einer Erschließung dieser Gewerbeflächen über das eigene Gemeindegebiet zustimmen. Die Kreisstraße M 3 wurde schließlich vor allem zur Entlastung der Unterföhringer Ortsdurchfahrt gebaut. In diesem Zusammenhang widerspricht Schwarz in dem offenen Brief einer weiteren Darstellung von Englmann: In einem Erörterungstermin am 16.10.1984 im Rathaus Unterföhring habe der Aschheimer Bürgermeister, so Schwarz, wörtlich gesagt: „Die Gemeinde Aschheim braucht und wünscht die M 3 nicht“. Als sich im Rahmen der Planfeststellung durch die Regierung von Oberbayern und den Druck des Landkreises München abgezeichnet habe, dass sich diese Straße nicht mehr verhindern läßt, habe Aschheim ein Grundstück auf Unterföhringer Flur gekauft. Dies, so Schwarz, sei dann die Trumpfkarte Aschheims gewesen, um eine Änderung der Trassenführung mit einem Schwenk zum Asphaltmischwerk und den Kieswerken zu erreichen. Das jetzt so darzustellen, als wäre Aschheim damals der „Geburtshelfer“ der Kreisstraße M 3 gewesen, hält Schwarz „schon für sehr waghalsig“. Darüber hinaus empfindet es Schwarz auch nicht „gerade als feine Art, ehrenamtliche Gemeinderäte, die in den letzten 20 Jahren in die Verantwortung gewählt wurden, der ,Ahnungslosigkeit’ zu bezichtigen.“ Seine Bitte an den Aschheimer Amtskollegen „Lassen Sie uns bitte sachlich diese ortsplanerisch und regionalplanerisch wichtige Auseinandersetzung führen, wie es das gesetzliche Verfahren vorsieht.“ –A.S. –

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