Keine Auffälligkeiten bei Messungen

Münchner Badeseen: Einwandfreie Wasserqualität

Dem Badevergnügen steht nichts im Wege: Die QWasserqualität am Lerchenauer See und den anderen Münchner Seen ist gut.
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Dem Badevergnügen steht nichts im Wege: Die QWasserqualität am Lerchenauer See und den anderen Münchner Seen ist gut.

München: Gute Nachrichten für alle Wassernixen in München: Die Wasserqualität in den Badeseen ist einwandfrei.

Zur Erfrischung einfach mal abtauchen, ein paar Runden schwimmen oder plantschen: An den Münchner Badeseen kann man den Spätsommer bedenkenlos im Wasser genießen. „Auch die neueste mikrobiologische Untersuchung hat ergeben, dass die Wasserqualität der acht offiziellen Münchner Badeseen hervorragend ist“, sagt Stephanie Jacobs, Referentin für Gesundheit und Umwelt.

Die offiziellen Münchner Badeseen sind der Fasaneriesee, Feldmochinger See, Langwieder See, Lerchenauer See, Lußsee, die Regattaanlage, der Regattaparksee und der Riemer See. An allen acht Seen wurden vor kurzem Proben entnommen und im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mikrobiologisch untersucht. Die Wassertemperaturen lagen dabei bei der Entnahme zwischen 20 und 22 Grad. Das Ergebnis der Tests: Das Baden ist in allen geprüften Seen hygienisch unbedenklich. 

In der Badesaison von Mitte Mai bis Mitte September wird die Wasserqualität unabhängig von der Wetterlage monatlich vom Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) überprüft, um Badegäste gegebenenfalls rechtzeitig vor Infektionsrisiken zu warnen. Auch das Umfeld der Seen wird alle zwei Wochen und anlassbezogen durch das RGU kontrolliert. 

Um die Badeseen sauber zu halten, bittet die Stadt die Bürger, keine Essensreste und andere Abfälle auf den Liegewiesen zu hinterlassen. Außerdem dürfen Wasservögel nicht gefüttert werden und auch Hunde sind auf den Spiel- und Liegewiesen nicht gestattet. 

Die Stadt München warnt außerdem zur Vorsicht beim Baden in der Isar. Die Isar ist kein offizielles EU-Badegewässer und das Baden dort ist nur an bestimmten Abschnitten erlaubt. Im Süden können Badende sich im Bereich ab dem Flauchersteg über die Thalkirchner Brücke bis kurz vor den Marienklausensteg auf beiden Isarseiten erfrischen sowie nach dem Marienklausensteg bis zum Ende des Stadtgebiets. Die Innenstadt ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Der erste Abschnitt beginnt an der Ostseite der Reichenbachbrücke und endet etwa in der Mitte zwischen Reichenbach- und Wittelsbacherbrücke. Der zweite Bereich in der Innenstadt, in dem das Baden in der Isar erlaubt ist, beginnt an der Ostseite kurz nach der Wittelsbacher Brücke. Ab der Braunauer Eisenbahnbrücke bis zur Wehranlage am Flauchersteg kann man auf beiden Isarseiten baden. Im Norden ist das Baden in der Isar 200 Meter nach der Max-JosephBrücke bis 200 Meter vor dem Oberföhringer Wehr auf der Ostseite erlaubt. 

Nicht ins Wasser gehen darf man hingegen in unmittelbarer Nähe von Stau- und Triebwerksanlagen, Überfällen, Schleusen, Strudelbildungen, Regenauslasskanaleinmündungen und sonstigen Gefahrenstellen. Hier herrscht Lebensgefhar. Auch an der Wittelsbacher Brücke und an der Wehranlage am Flauchersteg gilt deshalb ein Badeverbot.

Nach dem Hochwasser am vergangenen Wochenende und einem tödlichen Badeunfall, der sich kürzlich an der Marienklausenbrücke ereignet hat, weist das RGU nochmals darauf hin, dass das Baden an der Isar auf eigene Gefahr erfolgt. Es ist immer mit Wassertrübungen und Treibgut, von dem mit steigendem Wasserpegel zunehmend Gefahr ausgeht, zu rechnen. Da das Isar ein Wildfluss ist, kann das RGU außerdem eine gleichbleibende Wasserqualität nicht garantieren. Es untersucht aber bei sommerlichen Temperaturen auf freiwilliger Basis in regelmäßigen Abständen das Wasser und gibt Warnungen heraus, sollte es Probleme geben. 

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