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Fußball-Fans sind die schlimmsten „Aufkleber-Vandalen“

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Verschmierte oder über- und beklebte Schilder werden in München immer mehr zum Problem. Das Kuriose: Nicht politische Parolen sind (Un)Sinn und Zweck solcher Aktionen, sondern vor allem der Wettstreit zwischen 60er- und Bayernfans.

Das teilte jetzt Wolfgang Ackermann, Betriebsleiter Verkehrszeichen im Baureferat, dem Münchner Merkur mit. „40 Prozent sind Werbung, 60 Prozent Fußball“, erklärt der Experte. Und obwohl „die Blauen noch deutlich schlimmer als die Roten“ seien, ist vielen wohl noch die Aktion einiger Bayern-Fans vom November des vergangenen Jahres in Erinnerung, als diese im großen Stil Parkverbots-Zonen beklebten (Foto: Archiv). 

Besonders betroffen von illegalen Aufkleber- und Schmieraktionen sind laut Ackermann die Viertel, in denen das Nachtleben tobt, sowie Aubing. Größtes Problem für das Baureferat: Häufig lassen sich die Aufkleber nicht ohne weiteres entfernen. Dann werden die betroffenen Schilder aufs Betriebsgelände nach Moosach gebracht und müssen geföhnt werden, damit sich die Klebstoffe lösen.

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