Polizei sucht Zeugen

Versuchter Mord an Ex-Freundin: Täter sticht auf Münchnerin ein ‒ Er verstieß schon einmal gegen Kontaktverbot

Der Bahnhof Moosach in München.
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Der Täter passte sein Opfer am Bahnhof Moosach ab.

Ohne Vorwarnung stach der Täter auf seine Ex-Freundin am Bahnhof Moosach ein. Dank der schnellen Reaktion ihres Ehemanns konnte die Münchnerin im Krankenhaus gerettet werden.

Ein 38-Jähriger hat am Sonntag versucht seine Ex-Freundin zu töten. Der wohn- und arbeitslose Mann passte die 43-jährige Münchnerin am Bahnhof Moosach ab und griff sie unvermittelt und ohne Vorwarnung mit einem Stichwerkzeug an. Dabei verletzte er die Frau lebensgefährlich.

Der Ehemann des Opfers konnte die Hilferufe der Münchnerin hören, eilte ihr zu Hilfe und konnte dabei den ihm bekannten Täter noch vom Tatort flüchten sehen.

Der Ehemann brachte seine Frau sofort in ein naheliegendes Krankenhaus. Aufgrund der dadurch möglichen, schnellen ärztlichen Versorgung und einer Notoperation konnte das Leben der Frau gerettet werden. Sie schwebt aktuell nicht mehr in Lebensgefahr.

Der Täter konnte im Rahmen der sofort eingeleiteten, umfangreichen Fahndung in der Nähe des Tatortes durch Zivilbeamte festgenommen werden. Während der polizeilichen Maßnahmen leistete er auf einer Polizeiwache Widerstand gegen die Polizisten.

Versuchter Mord am Bahnhof Moosach - Münchnerin von Ex-Freund angegriffen

Gegen den Tatverdächtigen lagen bereits in der Vergangenheit gerichtliche Anordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz vor. Er hatte dieses Kontaktverbot in der Vergangenheit jedoch schon einmal missachtet.

Auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I erließ die zuständige Ermittlungsrichterin am heutigen Montag, 15.03.2021, Haftbefehl u. a. wegen versuchten Mordes gegen den 38-Jährigen. Dieser befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen wurden durch die Mordkommission des PP München übernommen.

Zeugenaufruf der Polizei München

Im Bereich des Tatortes sollen sich zum Tatzeitpunkt mehrere Personen aufgehalten haben. Zeugen dieser Tat werden darum gebeten sich umgehend mit dem Kommissariat 11 des Polizeipräsidiums München, Tel. 089/2910-0 oder auch jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium München/jh

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