Eine Woche nach der Tat

Täter schlug nochmal zu: Nach Vergewaltigung an See in Ludwigsfeld – Polizei München meldet Festnahme eines Verdächtigen

Nach einer Vergewaltigung einer 21-Jährigen Münchnerin an einem See in Ludwigsfeld, konnte die Polizei einen Verdächtigen festnehmen.
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Nach einer Vergewaltigung einer 21-Jährigen Münchnerin an einem See in Ludwigsfeld, konnte die Polizei einen Verdächtigen festnehmen.

Nach einer Vergewaltigung einer 21-jährigen Münchnerin an einem See in Ludwigsfeld konnte der Täter fliehen. Eine Woche später nimmt die Polizei München einen Verdächtigen fest.

  • Vergewaltigung an einem See in Ludwigsfeld.
  • Mädchen konnte ins Wasser fliehen.
  • Die Münchner Polizei meldet einen Fahndungserfolg.

Update: 19. August: Am Dienstag vor einer Woche kam es zu einer überfallartigen Vergewaltigung an einem See nahe des Rangierbahnhofs München-Nord in Ludwigsfeld. Ein Unbekannter fiel eine 21-Jährige Münchnerin nach dem Baden an. Die Frau rettete sich am Ende ins Wasser und rief um Hilfe. Der Täter konnte jedoch flüchten.

Am Donnerstag, 13.08.2020, gegen 21:00 Uhr, kam es am gleichen Ort am Löschwassersee in Ludwigsfeld zu einem erneuten Sexualdelikt. Hierbei manipulierte ein bislang unbekannter Täter an seinem Geschlecht vor zwei Frauen (26 und 29 Jahre alt), die sich im See befanden und im flachen Wasser zum Ufer gingen. Im Anschluss an die sexuelle Handlung, bei der der Täter gegenüber den beiden Frauen aus München deutlich sichtbar sein Geschlechtsteil entblößt hatte, flüchtete dieser in unbekannte Richtung. 

Nach Vergewaltigung einer Münchnerin an See in Ludwigsfeld - Polizei München fasst Verdächtigen

Die beiden jungen Frauen begaben sich am Samstag, 15.08.2020, zur Polizeiinspektion 44 (Moosach) und zeigten den Vorfall vom Donnerstag, 13.08.2020, nachträglich an. Hierbei gaben die Münchnerinnen zudem eine Personenbeschreibung des unbekannten Täters ab. Anhand der übermittelten Personenbeschreibung durch die Tatopfer konnten zivile Einsatzkräfte der Polizeiinspektionen 43 (Olympiapark) und 44 (Moosach) gemeinsam am Montagnachmittag einen männlichen Tatverdächtigen im Bereich des Löschwassersees antreffen und vorläufig festnehmen. 

Hierbei handelte es sich um einen 36-Jährigen mit Wohnsitz in München. Im Laufe der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen und nach Auswertung der an der Tatörtlichkeit gesicherten Spuren und Beweismittel, erhärtete sich der Tatverdacht gegen den Verdächtigen. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I am Dienstag Untersuchungshaftbefehl wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung gegen den Tatverdächtigen.

München: Vergewaltigung am See – Mädchen (21) flieht ins Wasser – Täter immer noch flüchtig

Erstmeldung: 12. August:

Ludwigsfeld – Am Dienstag, den 11.08.2020, hielt sich eine 21-jährige Münchnerin  zwischen 21:15 Uhr und 21:30 Uhr zum Baden an einem Löschwassersee nördlich des Rangierbahnhofes München-Nord in Ludwigsfeld auf. 

Nachdem diese geschwommen war und sich wieder anzog, trat nach den ersten Ermittlungen ein ihr unbekannter unbekleideter Mann an sie heran und drückte die 21- Jährige sofort zu Boden. 

Auf dem Boden legte dieser sich auf die Münchnerin und berührte diese unter ihrer Oberbekleidung am Körper, zog sie dabei teilweise aus und führte sexuelle Handlungen an ihr durch. 

Durch Hilferufe machte sie Passanten auf sich aufmerksam.

Die 21-Jährige konnte sich dann mittelsGegenwehr befreien, floh ins Wasser und rief lautstark um Hilfe, wodurch Passanten auf sie aufmerksam wurden. Während diese die Polizei riefen, entfernte sich der Täter in unbekannte Richtung. 

Eine sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahme, bei der mehr als zehn Streifen, der Polizeihubschrauber und Hundeführer eingesetzt waren, verlief ergebnislos. Die 21- Jährige wurde bei dem Übergriff leicht verletzt. 

Die Ermittlungen wegen der Vergewaltigung führt das Fachkommissariat 15 (Sexualdelikte). Täterbeschreibung unbekannter Täter: Männlich, ca. 40 Jahre alt, 185 cm groß, braunes Haar, osteuropäische Erscheinung 

Münchnerin vom Fahrrad gestoßen und in Maisfeld vergewaltigt – Doch die Tortur endet nicht danach

Zeugenaufruf 

Personen, die sachdienliche Hinweise zu der Zeit im Bereich Rangierbahnhof München- Nord, Dachauer Straße mit Schroppenwiesenstraße und Allacher Forstweg geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium München/fb

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