Bundespolizei ermittelt

Unfall bei Bahnübergang in München: Transporter beschädigt Bahnschranke ‒ Strecke für Verkehr gesperrt

Bei einem Unfall am Bahnübergang an der S-Bahn-Station Fasanerie wurde die Bahnschranke beschädigt.
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Bei einem Unfall am Bahnübergang an der S-Bahn-Station Fasanerie wurde die Bahnschranke beschädigt.
  • Jonas Hönle
    VonJonas Hönle
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Ein Transporter fuhr in einen Bahnübergang an der S-Bahn-Station Fasanerie ein, obwohl die Bahnschranke schon herabsank. Die Bundespolizei sucht den Fahrer.

An einem Bahnübergang in der Nähe der S-Bahn-Station Fasanerie wurde eine Bahnschranke durch einen Transporter beschädigt. Durch die langwierige Reparatur kam es zu einer Sperrung für den Bahn- und Fahrzeug-Verkehr.

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Wie die Bundespolizei mitteilt, fuhr ein bislang unbekannter weißer Kleintransporter am Dienstag, gegen 09 Uhr, in den Bahnübergang ein, obwohl sich die Schranken bereits senkten und die Lichtzeichenanlage schon länger rot blinkte.

Dabei fuhr der Transporter gegen die herabsinkende Bahnschranke und beschädigte diese. Anschließend setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort.

Unfall bei Bahnübergang an S-Bahn-Station Fasanerie - Transporter beschädigt Bahnschranke

Der Schrankenwärter bemerkte den Unfall und sperrte die Strecke der S1 zum Flughafen sowie für den Bahnverkehr in Richtung Regensburg.

Durch die Kollision wurde der Schlagbaum so stark verbogen, dass er beim Öffnen die Oberleitung berührt hätte.

Während der langwierigen Reparatur wurde der Bahnübergang für Züge und Fahrzeuge gesperrt. Die Sperrung dauerte fast zwei Stunden. Es kam zu erheblichen Behinderungen durch Verspätungen und Teilausfällen im Bahnverkehr.

Der entstandene Schaden an der Schranke beträgt nach ersten Schätzungen rund 5.000 Euro.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Störung öffentlicher Betriebe (§ 316b StGB) aufgenommen und hofft den Fahrzeuglenker, der sich bisher auch nachträglich noch nicht gemeldet hat, mittels Videoaufzeichnungen ermitteln zu können.

Warnung der Bundespolizei

Die Bundespolizei warnt vor dem Befahren von Bahnübergängen sofern dort Rotlicht angezeigt wird. Sowohl das Umfahren von Halbschranken als auch das Durchfahren unter sich senkenden Schranken ist lebensgefährlich und kann auch tödlich enden!

Wie der Fall zeigt, können dadurch auch andere Menschen in akute Lebensgefahr gebracht werden. Wenn die Beschädigung unbemerkt geblieben wäre und die Halbschranke die Oberleitung berührt hätte …

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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