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Weitere Proteste zum Tunnel durchs Hasenbergl an die A99 in München

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Von: Benedikt Strobach

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Am Mittwoch, 29. Juni, wird über den Tunnel abgestimmt. Dann wird sich zeigen, ob die Proteste erfolgreich waren.
Am Mittwoch, 29. Juni, wird über den Tunnel abgestimmt. Dann wird sich zeigen, ob die Proteste erfolgreich waren. © Benedikt Strobach

Die Entscheidung zum umstrittenen Tunnel durchs Hasenbergl steht an. Vorher haben einige Bündnisse noch einmal ihren Unmut per Protest gezeigt.

Hasenbergl Die Entscheidung steht an: Am Mittwoch, 29. Juni, stimmt der Stadtrat über das „Verkehrskonzept Münchner Norden“ und den umstrittenen Tunnel von der Schleißheimer Straße durch das Hasenbergl an die A99 ab. Der Beschluss gilt mit Stimmen von SPD/Volt, CSU/FW und FDP/Bayernpartei als sicher.

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Kritik am Tunnel durchs Hasenbergl: Weitere Proteste vor Abstimmung

Im Vorfeld hat es gegen den geplanten Tunnel, der von Gegnern auch „BMW-Autobahn“ genannt wird, weitere Proteste gegeben. So versenkte etwa ein gemeinsames Bündnis aus Bund Naturschutz (BN), Greenpeace, Green City und weiteren Vereinen am Fischbrunnen symbolisch einen Scheck über eine Milliarde Euro. Diese Summe entspräche etwa den Kosten für die Trasse, erklärt Katharina Horn vom BN in München.

„Noch schlimmer ist aber, dass durch den Eingriff 700 Bäume gefällt und den Anwohnern für lange Zeit Naherholungsflächen genommen und durch Lärm ersetzt werden“, kritisiert sie. Es brauche ein Verkehrskonzept für den Münchner Norden. „Dieses muss aber deutlicher auf den öffentlichen Verkehr ausgerichtet sein.“

Auch der „Osterhase“, der im Hasenkostüm verkleidet im April die BMW-Welt mit Farbeiern beworfen hatte, wurde jüngst wieder aktiv. Gemeinsam mit weiteren als Hasen verkleideten Aktivisten verzierte er ein Werksschild von BMW mit dem Zusatz „Hasenwerke – Gegen Autos, für kostenlosen ÖPNV“ und beleuchtete die Wand des Gebäudes mit einem Hasenlogo.

Der „Osterhase“ mit einer Kritikbotschaft an BWM zum geplanten Tunnel.
Der „Osterhase“ mit einer Kritikbotschaft an BWM zum geplanten Tunnel. © privat

„Die Stadt München beugt sich erwartungsgemäß dem Willen von BMW, weil kapitalistische Regierungen den Profit von Konzernen über Menschenleben stellen“, kritisiert der Aktivist.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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