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Hallo München-Viertelvorschau (2): Diese Themen werden Milbertshofen-Am Hart im Jahr 2022 beschäftigen

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Von: Benedikt Strobach

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Der Wettbewerb zum BMW-Stammwerk wird 2022 abgeschlossen.
Der Wettbewerb zum BMW-Stammwerk wird 2022 abgeschlossen. © BMW Group

Neben den Feierlichkeiten zum 50ten Jubiläum der Olympischen Spiele in München steht im Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart einiges an. Das wird 2022 wichtig...

50 Jahre sind seit den Olympischen Spielen 1972 in München vergangen. Dass die geplanten Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr (Hallo berichtete) den elften Stadtbezirk 2022 prägen werden, steht auch für den BA-Vorsitzenden Fredy Hummel-Haslauer (SPD) fest. „Es ist ein schönes Signal. Das ganze Land wird auf unseren Bezirk schauen“, sagt er. Doch auch abseits der Festivitäten im Olympiapark geht in Milbertshofen-Am Hart einiges voran.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Die Viertelvorschau für Milbersthofen-Am Hart - Das beschäftigt den Stadtbezirk im Jahr 2022

„Der Planungswettbewerb zum BMW-Stammwerk endet“, sagt Hummel-Haslauer. Durch eine teilweise Öffnung für Besucher hofft er, dass der Bezirk noch lebendiger werde. Laut BMW tagt das Preisgericht am 17. oder 18. Februar.

Fredy Hummel-Haslauer
Fredy Hummel-Haslauer © privat

Auch die Verkehrssituation im Bezirk bleibt ein Thema. Hier wartet man gespannt auf das Konzept für den Münchner Norden. „Bisher gibt es dazu nur Entwürfe. Es wäre aber gut, wenn es möglichst bald kommt“, sagt der BA-Vorsitzende. Unabdingbar für ihn: der Tunnelanschluss von der Schleißheimer Straße an die A99. „Die Pkw-Dichte in der Stadt nimmt stark zu. Der Anschluss würde uns stark entlasten.“

Einen ersten Schritt zur Verbesserung der Parksituation könnten zwei neue Lizenzgebiete bieten. Die Erweiterung des Bereichs Milbertshofen und das Olympiadorf sollen dem Stadtrat laut Mobilitätsreferat Ende 2022 vorgelegt werden.

Auch die Planungen für die Umstrukturierung des Gewerbebands am Frankfurter Ring laufen weiter. „Hier werden die Arbeitsgruppen wieder tagen“, kündigt der BA-Chef an.

Die Planung sei auch stark abhängig von den Ergebnissen der Hochhaus-Studie. „Erst damit herrscht wirkliche Sicherheit.“ Das bestätigt auch Thorsten Vogel vom Planungsreferat auf Hallo-Anfrage. Für den Sommer 2022 sei ein Eckdatenbeschluss zum weiteren Vorgehen geplant. Ob sich die Studie auch auf den geplanten Turm im Südwesten des neuen OPES-Quartiers am Oberwiesenfeld auswirke, ist laut Hummel-Haslauer unklar.

Am OPES-Quartier laufen die Arbeiten.
Am OPES-Quartier laufen die Arbeiten. © Benedikt Strobach

Auch andere Vorhaben laufen weiter. An der Kämpferstraße stellt die GWG 298 Wohnungen, zwei Kitas und ein Mehrgenerationenhaus fertig, kündigt Sprecher Michael Schmitt an.

58 weitere GWG-Wohnungen werden dort bezogen. Auch der Bau des Hofmark-Quartiers an der Preußenstraße läuft weiter. „Das Quartier wird 2023 fertig“, sagt Hummel-Haslauer.

Fünf Wohngebäude errichtet die GWG in der Kämpferstraße.
Fünf Wohngebäude errichtet die GWG in der Kämpferstraße. © Benedikt Strobach

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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