BA 24 – Feldmoching/Hasenbergl

Spitzenkandidat der FW/ÖDP

Martin Schreck (parteifrei)
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Martin Schreck (parteifrei)

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Feldmoching-Hasenbergl kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie zum Kooperativen Stadtentwicklungsmodell (KOSMO) und zu den vielen Bauvorhaben im Stadtbezirk stehen

Name: Martin Schreck (parteifrei)
Alter: 61 Jahre
Viertel: Lerchenau
Im BA seit: (Keine Angabe)
Beruf: Maschinenbautechniker


Mein wichtigstes Ziel im Viertel:
Natur und Klima schützen, Lebensqualität und Attraktivität erhalten. Frühzeitige und echte Bürgerbeteiligung bei Stadtteilentwicklungsmaßnahmen. Kein Lobbyismus, Stärkung und Anwendung demokratiescher Rechte für die Stadtgesellschaft.

Parkplatzsituation im Viertel: Was kann zur Verbesserung der Situation getan werden?
Hier sollte anhand der Münchner Stellplatzsatzung das Parkraum- und Mobilitätskonzept, sowie die Stellplatzberechnung bei Baugenehmigungsverfahren gründlich hinterfragt werden, ob und wie man hier Verbesserungen der Parksituation erzielen kann.

Worauf sollte bei den verschiedenen Bauvorhaben im Stadtbezirk besonders wert gelegt werden?
Bauvorhaben, die nicht im Bereich eines Bebauungsplangebietes liegen, sollten sich in die Eigenart der näheren Umgebungsbebauung einfügen. Keine maximale Grenzbebauung, die nur darauf abzielt die mindesten Abstandsflächen einzuhalten, um Gartenstädte und das kleinteilige Stadtgrün vor der Gier von Investoren zu schützen.

Ihre Meinung zur SEM-Weiterführung, dem kooperativen Stadtentwicklungsmodell (KOSMO)?
Keine Ausweisung von Vorhaben wie SEM und KOSMO, die Europas größte Wohnbaugebiete bedeuten würden. Besser wäre die Schaffung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen, wie es der Landesentwicklungsplan Bayern vorsieht: Großstädte vom Zuzug entlasten und schrumpfende Regionen stärken. Die Eggarten-Kolonie etwa zu bebauen, ist der falsche Weg und zeigt, wie die Stadtspitze auf Investoren hört.

Ihre Meinung zum A99-Anschluss an die Schleißheimer Straße?
Ein A99-Anschluss an die Schleißheimer Straße bedarf eines umfassenden Verkehrskonzepts das für unseren Stadtteil längst überfällig ist. Es müssen externe Verkehrsplaner und wir Bürger in den Planungsprozess eingebunden werden. Es darf über die künftige Entwicklung des Nordens nicht nur die Stadtspitze mit der TUM und BMW entscheiden.

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