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BA Schwabing-Freimann fordert Workshop zur Umgestaltung des Euro-Industrieparks in München

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Von: Benedikt Strobach

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Laut der Fraktion Grüne/Rosa Liste könnten Parkflächen wie vor dem Suma Center und Verbrauchermärkte auf einem Drittel der Fläche im Europark gestapelt werden.
Laut der Fraktion Grüne/Rosa Liste könnten Parkflächen wie vor dem Suma Center und Verbrauchermärkte auf einem Drittel der Fläche im Europark gestapelt werden. © Benedikt Strobach

Der BA Schwabing-Freimann will einen Workshop zum Auftakt der Umordnung des Euro-Industrieparks veranstalten. Die Stadt erklärt den aktuellen Stand der Planung.

Freimann/Milbertshofen - Noch reiht sich hier Gewerbe an Gewerbe. Das soll sich aber in den kommenden Jahren ändern: Auf Initiative der Stadtratsfraktion Grüne/Rosa Liste sollen auf dem Gelände des Euro-Industrieparks, offiziell „Europark“ genannt, auch Wohnungen und Grünflächen entstehen. Dazu muss das rund 215 Hektar große Areal zwischen Freimann und Milbertshofen umgeplant werden. Bei diesem Vorhaben möchte auch der BA Schwabing-Freimann mitreden: Per überfraktionellem Antrag fordert das Gremium, einen Workshop mit allen Beteiligten zu veranstalten, bevor ein Strukturkonzept entwickelt wird.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Umgestaltung des Euro-Industrieparks: BA Schwabing-Freimann fordert Workshop

Gemeint sind: Politik, zuständige Referate, Grundstückseigner, ansässige Unternehmen und die Bürgerschaft. „Vor allem die direkten Nachbarn des Areals, etwa die Bewohner der Siedlerschaft Kaltherberge, sollen zu Wort kommen“, sagt BA-Chef Patric Wolf (CSU). Der Workshop solle sich an den Veranstaltungen zur Bayernkaserne 2012 sowie der „Perspektive Freimann“ 1999 orientieren.

„Gerade in Freimann hat es sich bereits mehrfach bewährt, alle Akteure rechtzeitig gemeinsam an einen Tisch zu holen, bevor man in konkrete Planungen einsteigt. Auf diesem Wege lassen sich Reibungs- und Zeitverluste vermeiden und der Aufbau von ‚Gegnerschaften’ verhindern“, heißt es im Antrag. Die Viertelpolitiker beschlossen, auch den Nachbar-BA Milbertshofen-Am Hart einzubinden.

Wenn das Thema dort behandelt wird, kommt es in den Planungsausschuss. Dessen Vorsitzende Susanne Schneider-Geyer (SPD) ist auf Hallo-Anfrage von der Idee angetan: „Als direkte Anlieger und Nutzer des Europarks sind wir natürlich interessiert, uns an der Planung zu beteiligen.“ Zwar könne sie nicht für ihren Ausschuss sprechen. „Ich denke aber, dass wir die Idee positiv bewerten werden.“

Umgestaltung des Euro-Industrieparks: Stadt München erklärt Stand der Planung

Derzeit laufe eine Analyse des Bestands im Euro-Industriepark, erklärt Thorsten Vogel, Sprecher des Planungsreferat auf Hallo-Anfrage. Der Neuordnungs-Prozess werde sich „sicherlich über mehrere Jahre erstrecken“, weil es sich um eine komplexe Fragestellung in einer sensiblen Bestandssituation handele. „Wir hoffen, in einem Jahr die räumlichen Ziele des Strukturkonzeptes diskutieren zu können“, sagt Vogel.

Er stellt zudem klar: „Natürlich wird es in diesem Zusammenhang auch eine Einbindung der Öffentlichkeit geben.“ In welcher Form diese erfolge, sei Thema der konkreten Planung und Abstimmung.

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