Deutlich zu schnell unterwegs...

Polizei München geht gegen Raser in der Ingolstädter Straße vor

Ein Polizist hält eine Kelle in den Händen.
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Die Polizei zog am Wochenende mehrere Raser aus dem Verkehr. (Symbolbild)

Am Wochenende führte die Polizei München Geschwindigkeitsmessungen auf der Ingolstädter Straße durch - und schnappte mehrere Raser.

Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der Ingolstädter Straße gingen der Polizei München am Wochenende mehrere Raser ins Netz. An den überwachten Stellen gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer.

Polizei München kontrolliert Geschwindigkeit auf der Ingolstädter Straße und schnappt Raser

Am Freitag, gegen 22:00 Uhr, wurde ein 23-Jähriger mit Wohnsitz in München gemessen. Die Beamten stellten eine Geschwindigkeit von über 100 Stundenkilometer fest. Als sie den Fahrer vor Ort kontrollierten, stellte die Polizei fest, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I stellten die Beamten das Fahrzeug des 23-Jährigen sicher, es wurde abgeschleppt.

Am Samstag, gegen 23:00 Uhr, fuhr ein 27-jähriger Münchner ebenfalls auf der Ingolstädter Straße. Bei seinem Pkw stellten die Beamten eine Geschwindigkeit von 107 Stundenkilometer fest.

Am Sonntag, gegen 19:30 Uhr, fiel den Beamten ein 22-jähriger Fahrer mit Wohnsitz im Landkreis München auf. Bei ihm wurde eine Geschwindigkeit von 113 Stundenkilometer festgestellt.

Alle drei Fahrer wurden jeweils wegen den Geschwindigkeitsverstößen angezeigt. Der 23- Jährige darüber hinaus wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Hinweis der Münchner Polizei

Überhöhte Geschwindigkeit führt als eine der Hauptunfallursachen immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Die Münchner Polizei wird deshalb zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielt Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.

Der Bußgeldregelsatz bei derartigen Geschwindigkeitsverstößen beträgt 280 Euro. Zudem kommen zwei Punkte sowie ein Fahrverbot hinzu.

Bei Überschreitungen um mehr als das Doppelte so wie in diesen Fällen wird in der Regel von einem Tatvorsatz ausgegangen, weshalb das genannte Bußgeld noch verdoppelt wird.

Polizeipräsidium München/jh

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