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Durch Nachricht über Messenger-Dienst auf dem Handy: Münchner Senior zu Überweisung eines hohen Geldbetrages genötigt

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Von: Kevin Wenger

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Ein Betrüger hat einen Senior zu einer Überweisung eines hohen Geldbetrages genötigt, weil er sich in einer Nachricht über das Handy als ein Familienmitglied in finanzieller Not ausgegeben hat.
Ein Betrüger hat einen Senior zu einer Überweisung eines hohen Geldbetrages genötigt, weil er sich in einer Nachricht über das Handy als ein Familienmitglied in finanzieller Not ausgegeben hat. (Symbolbild) © dpa/Robert Michael

Ein älterer Mann wurde von einem Betrüger via Textnachricht auf dem Handy zu einer Überweisung eines hohen Geldbetrages genötigt. Der Betrüger gab sich als Familienangehöriger aus.

Am Samstagnachmittag wurde der 75-Jährige Freimanner von einer ihm unbekannten Handynummer über einen Messenger-Dienst kontaktiert. Der unbekannte Betrüger gab sich dabei als naher Angehöriger aus, der in finanzielle Not geraten war.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Betrüger prellt Senior: 75-Jähriger sollte nahem Angehörigen helfen

Der angebliche Sohn des Seniors konnte mehrere Schulden nicht tilgen und wollte daher Geld von dem 75-Jährigen beziehen. Der Senior führte in der Folge mehrere Überweisungen in Höhe von mehreren Tausend Euro auf das Konto des Betrügers aus.

Erst einen Tag später klärte der 75-Jährige den Sachverhalt mit seinem Sohn, der ihm erklärte, dass er nicht um Geld gebeten hatte. Der Senior erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

Präventionshinweise Ihrer Münchner Polizei:

Die Polizei München warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche. Unbekannte Täter nehmen hierbei Kontakt über Messenger-Dienste auf und geben sich als Angehörige aus. Dabei wird regelmäßig angegeben, dass die angezeigte Rufnummer die neue Erreichbarkeit der Angehörigen sei. Im Anschluss wird die Überweisung von Geldbeträgen erbeten, da man sich in einer Notlage befinde.

Bedenken Sie, dass der konkrete Textinhalt abweichen kann.

Verhaltenshinweis:

Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihren Angehörigen oder kontaktieren Sie diese unter der „alten“ Nummer. Sollten Sie Zweifel an der Identität haben, kontaktieren Sie die Polizei.

Tätigen Sie keine Überweisung nur auf Grund eines Chatverlaufs.

Sichern Sie ggf. den Chatverlauf durch Screenshots, da die entsprechenden Nachrichten in der Regel im Nachgang durch die unbekannten Täter gelöscht werden und geben Sie keine weiteren persönlichen Daten preis.

Polizei München/kw

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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